1. FC Kaiserslautern: Findet sich eine Alternative zu Bruno Ogbus?

Kaum noch Hoffnung auf den Freiburger Youngster

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.01.26 | 12:52
© IMAGO / Jan Huebner

Hofft noch auf Verstärkung: Torsten Lieberknecht. © IMAGO / Jan Huebner

Mit Norman Bassette hat der bislang einzige Winterzugang des 1. FC Kaiserslautern gute Chancen auf einen Platz in der Startformation, wenn die Roten Teufel am Sonntag gegen Hannover 96 möglichst zum Rückrundenauftakt gleich drei Punkte einfahren wollen.

Ein weiterer Neuer wird dann aller Voraussicht nach nicht auf dem Spielberichtsbogen stehen, nachdem sich die schon weit gediehene Ausleihe von Bruno Ogbus vom SC Freiburg zerschlagen hat, weil der Bundesligist den Youngster kurzfristig selbst benötigte. „Es gibt diese Geschichten wie jetzt mit Bruno Ogbus, wo definitiv das Interesse da war, der dann auf halber Strecke aufgrund der verletzungsbedingten Situation in Freiburg wieder umdrehen muss“, bestätigte FCK-Coach Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz am Freitagmittag, dass die Personalie schon vor dem Abschluss stand.

Gleichzeitig machte Lieberknecht indes auch deutlich, das Thema inzwischen praktisch abgehakt zu haben: „Nun ist die Chance glaube ich sehr, sehr gering. Er hat am Mittwoch 90 Minuten gegen Leipzig gespielt und das auch sehr gut gemacht. Deshalb glaube ich gar nicht daran, dass wir da noch einen Gedanken dran verschwenden sollten.“

Lieberknecht will nur eine gezielte Verstärkung

Seinen Wunsch, nach Möglichkeit in der Wintertransferperiode noch einen Innenverteidiger hinzubekommen, der idealerweise über einen starken linken Fuß verfügen soll, unterstrich Lieberknecht, betonte indes auch, nur bei voller Überzeugung tätig werden zu wollen: „Wir sollten nichts machen, nur um was gemacht zu haben. Sondern es muss gezielt sein.“ 

Unter Verweis darauf, dass neue Spieler zudem in der Regel eine gewisse Zeit zur Integration benötigen, schloss Lieberknecht nicht aus, die Rückrunde ohne einen neuen Abwehrspieler zu bestreiten – freilich ohne zugleich die Hoffnung zu äußern, in den nächsten beiden Wochen noch etwas Passendes zu finden.

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