1. FC Kaiserslautern: Ibrahim Kanaté macht Lust auf mehr
Verpflichtung von Matej Maglica bald durch?
Zweitliga-Debüt als Joker: Ibrahim Kanaté. © IMAGO / Jan Huebner
Der 1. FC Kaiserslautern hat die neue Saison mit einem Achtungserfolg begonnen. Vom schwierigen Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg nahmen die Roten Teufel am Samstagabend ein torloses Unentschieden mit und damit einen Punkt, der beim Aufstiegsfavoriten Nummer eins nicht unbedingt zu erwarten war.
Dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre, ließ Trainer Torsten Lieberknecht in seinem von Der Betze brennt zitierten Statement durchklingen: „Wenn wir vor dem Spiel gewusst hätten, dass wir hier ein Zu-Null-Spiel abliefern, dann wären wir mit Sicherheit recht zufrieden gewesen. Jetzt steigen wir mit etwas gemischten Gefühlen in den Bus, weil wir eben diese Top-Chancen hatten. Das wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Ein Tor und ein Sieg, dann hätten wir das fast perfekte Spiel abgeliefert.“
Letztlich nutzten die Roten Teufel ihre Gelegenheiten vor allem durch Naatan Skyttä, aber auch durch Simon Asta nicht. Und dennoch war Lieberknecht nach der Begegnung positiv gestimmt: „Aber auch so ist es eine Weiterentwicklung. Es ist eben auch wichtig, dass man Spiele wie heute zumindest zu Null beendet.“
Maglica in Darmstadt nicht mehr berücksichtigt
Während für die Defensive womöglich zeitnah die noch gesuchte Verstärkung zum Kader stößt, nachdem der vom FCK umworbene Matej Maglica vom SV Darmstadt 98 wegen laufender Gespräche über einen Wechsel für das samstägliche Spiel gegen Holstein Kiel (2:2) schon nicht mehr berücksichtigt worden ist, ließ ein Lauterer Neuzugang sein Potential aufblitzen.
Nach 66 Minuten für Marlon Ritter eingewechselt zeigte sich Ibrahim Kanaté nicht nur engagiert im Spiel gegen den Ball, sondern zeigte in einigen Szenen seine fußballerische Qualität. Ein von Wolfsburgs Keeper Jakub Zielinski parierter Abschluss vom Strafraumeck brachte zwar noch nicht den erhofften Erfolg, stärkte in seiner Art und Weise aber die Zuversicht, dass den Roten Teufel ein Glücksgriff gelungen sein könnte.
Gegen den Karlsruher SC ist der 19 Jahre alte Malier zunächst wieder auf der Bank zu erwarten, dürfte aber im Laufe der Begegnung erneut ins Spiel kommen und würde dann auch gerne dem Publikum auf dem Betzenberg Lust auf mehr machen.
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