1. FC Kaiserslautern: Kommt die Trainerfrage auf den Tisch?
Aufstieg kaum noch in Reichweite
Seit April 2025 beim FCK: Torsten Lieberknecht. © IMAGO / Jan Huebner
Bei acht Punkten Rückstand auf den dritten Platz ist für den 1. FC Kaiserslautern rechnerisch noch alles möglich, doch nüchtern betrachtet steht es um die Chancen der Roten Teufel, noch den Sprung in die Bundesliga zu schaffen, nicht wirklich gut.
Nach den knappen Erfolgen zuvor gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0) und bei Preußen Münster (3:2) war die 1:2-Heimpleite am Samstag gegen den SC Paderborn der nächste Nackenschlag und bereits die dritte Niederlage in den jüngsten fünf Spielen.
Dass Schiedsrichter Florian Exner seinen Anteil an der Pleite hatte, indem früh in der Partie ein Foul an Norman Bassette im Strafraum nicht entsprechend bewertet wurde und der Freistoß vor der Paderborner Führung unberechtigt war, sorgte auf Seiten des FCK für reichlich Frust. Trainer Torsten Lieberknecht kassierte bereits zur Pause für seine Beschwerden die gelb-rote Karte und musste die zweite Hälfte von der Tribüne aus verfolgen, während Geschäftsführer Thomas Hengen seinem Ärger nach der Begegnung Luft machte und wie auch Lieberknecht den VAR mit ins Boot nahm.
Das Ziel wird wohl verfehlt
Ungeachtet des bitteren Zustandekommens der Niederlage standen unter dem Strich erneut keine Punkte, die rund um den FCK auch für grundlegende Diskussionen sorgen. Immer mehr in den Fokus rückt dabei Lieberknecht, dem man zwar die Förderung junger Spieler zugute halten muss und der auch nichts für die wiederkehrenden Ausfälle von Torjäger Ivan Prtajin kann, der das mehr oder weniger offene vorhandene Ziel Aufstieg aber sehr wahrscheinlich verfehlen wird.
Nach Einschätzung der Bild stellt sich angesichts dessen die Trainerfrage „mit voller Wucht“. Geschäftsführer Hengen und Sportdirektor Marcel Klos dürften zumindest die weitere Entwicklung genau im Blick haben. Ob Lieberknecht in der kommenden Saison ein neuer Anlauf zugetraut wird, könnte nicht unwesentlich von den nächsten Wochen abhängen.
Mehr News zu den Roten Teufeln? Dann folge gerne auch unserer FCK-Seite auf Facebook.
