1. FC Kaiserslautern: Mit Ivan Knezevic ist das nächste Talent im Anflug
Innenverteidiger kommt aus der U19 des VfB Stuttgart
FCK-Sportdirektor Marcel Klos bastelt an einem Kader mit Potential. © IMAGO / Jan Huebner
Untätig war der 1. FC Kaiserslautern in der inzwischen viereinhalb Wochen währenden Sommerpause zwar nicht, doch abgesehen von der Weiterverpflichtung des zuvor nur ausgeliehenen Paul Joly (AJ Auxerre) war bislang auch kein wirklich aufsehenerregender Transfer dabei, obwohl schon erwartet wird, dass der Kader der Roten Teufel bis zum Start der neuen Spielzeit einen neuen Anstrich erhält.
Neben Joly wurden bis dato mit dem 21-jährigen Torhüter Yannick Onohiol (TSG Hoffenheim II) und dem sogar erst 18 Jahre alten Offensivmann Thierry Fidjeu-Tazemeta (Borussia Dortmund U19) lediglich zwei Perspektivspieler verpflichtet, von denen man sich in der Pfalz zwar auf Sicht durchaus einiges verspricht, die aber nur bedingt als Soforthilfe einzuplanen sind.
Selbiges gilt wohl auch für den nächsten Neuzugang, bei dem es sich aller Voraussicht nach um Ivan Knezevic aus der U19 des VfB Stuttgart handeln wird. Nach Informationen von Sky-Reporter Dennis Bayer hat der 19 Jahre alte Deutsch-Kroate den Medizincheck bereits absolviert und soll zeitnah einen Profivertrag bis 2029 unterschreiben.
Vertrag in Stuttgart läuft aus
Der ab 2017 im Stuttgarter Nachwuchs ausgebildete Innenverteidiger, der bisher vier U19-Länderspiele für Kroatien bestritten hat, soll laut Sky mit den FCK-Profis trainieren, aber zunächst Spielpraxis in der zweiten Mannschaft sammeln. Weil Knezevic‘ Vertrag in Stuttgart ausläuft, wird keine Ablöse fällig. Eine Ausbildungsentschädigung werden die Roten Teufel aber an den Neckar überweisen müssen.
Knezevic wird dann der dritte Innenverteidiger nach Maxwell Gyamfi und Jacob Rasmussen, der für die neue Saison fest eingeplant werden kann. Ob die zuletzt verliehenen Jannis Heuer (Preußen Münster) und Jan Elvedi (SpVgg Greuther Fürth) nochmal für die Pfälzer auflaufen werden, scheint noch nicht gesichert. Insbesondere bei Elvedi steht ein Verbleib in Fürth im Raum, würden die Franken den Schweizer nach einer starken Rückrunde doch gerne halten.
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