1. FC Kaiserslautern: Mit Torsten Lieberknecht in die neue Saison?
Trainer soll trotz der kritischen Stimmen im Umfeld bleiben
Neuer Anlauf im Sommer? Torsten Lieberknecht. © IMAGO / Jan Huebner
Hatte der 3:0-Sieg gegen den Karlsruher SC eine Woche zuvor noch einmal für ein leichtes Aufflackern der Aufstiegshoffnungen gesorgt, ist wohl spätestens mit der 0:3-Niederlage am Samstag beim 1. FC Nürnberg klar, dass der 1. FC Kaiserslautern angesichts von elf Punkten Rückstand auf Platz drei auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga spielen wird.
Mit 40 Zählern auf dem Konto sind die Roten Teufel fast der einzige Verein, der sieben Runden vor Schluss schon fix für ein weiteres Jahr in der 2. Liga planen kann und sich im Gegensatz zu allen Klubs ab Tabellenplatz acht immerhin keine Abstiegssorgen mehr machen muss. Und dennoch kann es sich der FCK nicht leisten, die Saison einfach so austrudeln zu lassen, insbesondere nicht mit so schwachen Vorstellungen wie in Nürnberg.
Lieberknecht soll den FCK in die Bundesliga führen
Zum einen bedeutet ist jeder Tabellenplatz in der Endabrechnung auf Jahre hinaus von Bedeutung für die Höhe der künftigen Fernsehgelder und ein verpatzter Endspurt könnte auf die Zukunft gerechnet richtig teuer werden. Zum anderen geht es auch um die Stimmung rund um den Betzenberg, die momentan nicht die beste ist und sich den Sommer über nicht ohne Weiteres wieder aufhellen lassen wird, wenn sich der Trend der letzten Wochen mit drei Niederlagen in vier Spielen fortsetzen sollte.
Ein einigermaßen positiver und versöhnlicher Saisonabschluss wäre nicht zuletzt auch für Trainer Torsten Lieberknecht wichtig, dessen knapp ein Jahr dauerndes Wirken in der Pfalz im Umfeld längst nicht mehr unkritisch gesehen wird. Intern allerdings genießt der 52-Jährige aber weiter das Vertrauen und soll laut einem Bericht der Rheinpfalz eine weitere Chance erhalten, den FCK wie zuvor schon Eintracht Braunschweig und den SV Darmstadt 98 in die Bundesliga zu führen.
Sollte sich der FCK nach der Länderspielpause allerdings noch mehrfach so präsentieren wie in Nürnberg, dürfte es für die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen im Sommer nicht ganz leicht werden, einen Neuanfang mit Lieberknecht auszurufen.
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