1. FC Kaiserslautern: Naatan Skyttä als Verkaufskandidat?

Hohe Transfereinnahme scheint möglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 01.04.26 | 08:21
© IMAGO / Manuel Stefan

Erster Treffer für Finnland: Naatan Skyttä. © IMAGO / Manuel Stefan.

Bei elf Punkten Rückstand auf den dritten Platz, zugleich aber zwölf Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone bildet der 1. FC Kaiserslautern sieben Spieltage vor Schluss nahezu alleine das Niemandsland der Tabelle. Obwohl weder nach ganz oben noch etwas geht noch ein Abrutschen in den Abstiegskampf zu befürchten ist, wollen die Roten Teufel die Saison gut zu Ende bringen und sich im Endspurt nicht noch einmal so präsentieren wie vor der Länderspielpause beim 1. FC Nürnberg (0:3).

Die letzten Wochen der Saison werden die Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen und Sportdirektor Marcel Klos sicherlich in ihre Analysen einbeziehen, auf deren Basis dann Zukunftsentscheidungen getroffen werden. In Bezug auf Trainer Torsten Lieberknecht soll eine weitere Zusammenarbeit zwar geplant sein, doch ein desaströser Saisonabschluss könnte die Lage nochmal verändern.

Den Kader betreffend ist wieder mit einigen Veränderungen zu rechnen, zumal schmerzhafte Abgänge drohen. Der vom FC Brentford nur ausgeliehene Ji-soo Kim und Luca Sirch, dessen Vertrag ausläuft und der in den vergangenen Wochen vor allem mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht wird, werden kommende Saison wohl eher nicht mehr dabei sein.

Erstes Tor für Finnland

Abzuwarten bleibt, ob das auch für Naatan Skyttä gilt, der mit neun Toren und fünf Vorlagen in 26 Einsätzen zu den herausragenden Akteuren der 2. Bundesliga gehört und nun nicht nur seine Länderspiele Nummer drei und vier für Finnland absolviert, sondern beim 1:1 gegen die Kap Verden auch erstmals in nationalen Diensten getroffen hat.

Skyttä, der im vergangenen Sommer für rund 1,8 Millionen Euro von USL Dunkerque losgeeist wurde, hat die in seine Verpflichtung gesetzten Erwartungen erfüllt und seinen Marktwert gesteigert. Der kicker (Ausgabe vom 30.03.2026) ruft nun die Frage auf, ob der FCK den 23 Jahre alten Offensivmann als Schlüsselspieler der künftigen Mannschaft einplant oder aber auf einen Transfergewinn spekuliert, der dann anderweitig in neues Personal investiert werden könnte.

Angesichts eines bis 2028 laufenden Vertrages befinden sich die Roten Teufel in einer komfortablen Position und können entsprechend abwarten, ob lukrative Angebote ins Haus flattern. Davon, dass Skyttä auch andernorts Interesse geweckt hat, ist indes in jedem Fall auszugehen.

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