1. FC Kaiserslautern: (Noch) keine Trainerdiskussion

Druck vor den Spielen gegen Fürth und in Münster

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 09.02.26 | 07:04
© IMAGO / Jan Huebner

FCK-Sportdirektor Marcel Klos will von einer Trainerdiskussion nichts wissen. © IMAGO / Jan Huebner

Der Start ins neue Jahr mit einem 3:1-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Hannover 96 hat beim 1. FC Kaiserslautern die Träume von der Rückkehr in die Bundesliga noch befeuert. Seitdem aber verspielten die Roten Teufel beim FC Schalke 04 (2:2) spät eine 2:0-Führung und kassierte dann gegen die SV Elversberg (1:3) sowie nun beim SV Darmstadt 98 (0:4) bittere Niederlagen gegen besser platzierte Teams.

Aus vier Punkten Rückstand auf Platz drei sind dadurch acht Zähler geworden, sodass bei 13 ausstehenden Partien die Chancen auf den Aufstieg deutlich geschrumpft sind. Um doch noch unter den ersten Drei zu landen, müssten die Roten Teufel schon ein annähernd perfektes, letztes Saisondrittel spielen – und Auftritte wie am Samstag in Darmstadt in jedem Fall vermeiden.

Am Böllenfalltor war der FCK weitgehend chancenlos und blieb vieles schuldig, wie Trainer Torsten Lieberknecht anschließend bemängelte: „Die Darmstädter waren uns in allen Belangen überlegen. Wir haben alle Dinge, die wir unter der Woche angesprochen haben, vermissen lassen: Doppelpässe am Flügel, Spielverlagerungen, Zuteilung bei Standards. Nichts davon haben wir umgesetzt.“

Marcel Klos lässt keine Trainerdiskussion zu

Marcel Klos war vor allem verärgert über die Entstehung der Gegentore: „Wenn du in Darmstadt vier solche Fehler machst, dann bekommst du so ein Ergebnis“, konstatierte der Sportdirektor, der laut kicker (Ausgabe vom 09.02.2026) nach dem Spiel in einer Medienrunde auf die Nachfrage nach dem Trainer keine Diskussion um Lieberknecht aufkommen lassen wollte.

„Fangt ihr jetzt schon wieder an?“, bügelte Klos eine Trainerdiskussion ab, vielleicht auch im Wissen darum, dass die im Winter von der sportlichen Leitung verpflichteten Innenverteidiger Jacob Rasmussen und Atanas Chernev bei den Gegentoren ebenfalls mehr oder weniger dick im Boot waren.

Gegen die SpVgg Greuther Fürth und bei Preußen Münster warten nun zwei Kellerkinder auf den FCK. Bleiben dann positive Ergebnisse aus, wäre wohl nicht nur der Aufstiegszug abgefahren, sondern es ließe sich auch zunehmende Unruhe kaum mehr vermeiden.

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