1. FC Kaiserslautern: Scouting in der Schweiz – und zwei Last-Minute-Abgänge

Neben Richmond Tachie auch Dickson Abiama noch weg

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.26 | 07:56
© IMAGO / Geisser

Zehn Saisontore für den FC Aarau: Elias Filet. © IMAGO / Geisser

Der 1. FC Kaiserslautern hat es kurz vor Transferschluss nicht nur geschafft, mit dem ablösefrei von der TSG Hoffenheim gekommenen Mergim Berisha in der Kürze der Zeit einen namhaften Ersatz für den mit einem Achillessehnenriss langfristig fehlenden Torjäger Ivan Prtajin an Land zu ziehen, sondern den Kader auch noch weiter verschlankt.

Nachdem zuvor schon Faride Alidou (Eintracht Braunschweig) und Jan Elvedi (SpVgg Greuther Fürth) per Leihe sowie Afeez Aremu (FC Aberdeen) und Tobias Raschl (Preußen Münster) fix abgegeben werden konnten, verabschiedete sich am Deadline Day auch noch Richmond Tachie in Richtung 1. FC Magdeburg. Zudem wurde wohl auch noch eine Leihe von Dickson Abiama an Rot-Weiss Essen abgewickelt, die allerdings noch offiziell bestätigt werden muss. Laut WAZ-Reporter Martin Herms soll Essen eine Kaufoption für den Aufstiegsfall erhalten.

Von den Akteuren, die vor Beginn des Wintertransferfensters als Streichkandidaten galten, gehört somit nur noch Erik Wekesser weiterhin dem Kader von Trainer Torsten Lieberknecht an – unverändert mit begrenzten Einsatzchancen.

Olaf Marschall in der Schweiz unterwegs

Geschäftsführer Thomas Hengen und Sportdirektor Marcel Klos haben auf der Abgangsseite somit fraglos gute Arbeit geleistet und trotz der möglichen Rückkehr von Alidou, Elvedi und Abiama auch etwas Spielraum für den Sommer geschaffen.

Und die nächste Transferperiode liegt zwar noch in etwas weiterer Ferne, will aber natürlich vorbereitet werden. So ist der FCK in Sachen Scouting stets unterwegs, zuletzt auch in der Schweiz. Denn wie die Aargauer Zeitung berichtet, soll Chefscout Olaf Marschall mit dem 24-jährigen Innenverteidiger David Acquah und dem ein Jahr jüngeren Angreifer Elias Filet zwei Akteure des FC Aarau beobachtet haben.

Beide sind beim Tabellenzweiten der zweitklassigen Challenge League absolute Leistungsträger und offenbar auf dem Lauterer Radar. Ob mehr daraus wird, bleibt abzuwarten und dürfte auch davon abhängen, ob auf den jeweiligen Positionen Bedarf entsteht.

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