1. FC Kaiserslautern: Tobias Raschl vor dem Absprung – nach Münster?
Mehrere Zweitligisten offenbar interessiert
FCK-Sportdirektor Marcel Klos arbeitet noch an Abgängen. © IMAGO / Jan Huebner
Mit Billal Brahimi (FC Santos) und Rasmus Lauritsen (Bröndby IF) wurden in den vergangenen Tagen noch zwei Akteure als potentielle Neuzugänge des 1. FC Kaiserslautern ins Gespräch gebracht. Inwieweit der algerische Offensivmann und der dänische Abwehrspieler in den Überlegungen der Roten Teufel tatsächlich eine Rolle spielen, ist offen. Grundsätzlich ist aber nicht ausgeschlossen, dass bis zum Transferschluss am Montagabend nach Atanas Chernev (Estrela Amadora) und Norman Bassette (Coventry City) noch ein dritter Winterzugang präsentiert wird.
Gelegen ist den FCK-Verantwortlichen um Geschäftsführer Thomas Hengen und Sportdirektor Marcel Klos indes auch daran, den Kader noch zu verschlanken und durch Abgänge von Profis mit wenig Einsatzchancen den Gehaltsetat zu entlasten. Mit dem inklusive Kaufoption an Eintracht Braunschweig verliehenen Faride Alidou und dem für eine Ablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich an den FC Aberdeen abgegebenen Afeez Aremu ist das bereits gelungen. Weitere Abgänge sollen aber nach Möglichkeit noch folgen.
Elvedi nach Fürth, Raschl in Gesprächen
Vor dem Abschluss steht dem Vernehmen nach eine Leihe von Jan Elvedi an die SpVgg Greuther Fürth, die ohne Kaufoption erfolgen soll, womit der Schweizer Innenverteidiger im Sommer in die Pfalz zurückkehren würde.
Spätestens am 30. Juni dürfte hingegen die Zeit von Tobias Raschl beim FCK beendet sein. Der Vertrag des 25 Jahre alten Mittelfeldspielers läuft aus und wird nach jetzigem Stand mit ziemlicher Sicherheit nicht verlängert.
Weitaus wahrscheinlicher ist sogar, dass Raschl kurzfristig noch seine Zelte in Kaiserslautern abbricht. Denn wie Sky-Reporter Dennis Bayer berichtet, bekunden mehrere Zweitligisten Interesse an einer Verpflichtung des gebürtigen Düsseldorfers, der nach der Winterpause zwei Mal im Spieltagskader von Trainer Torsten Lieberknecht fehlte.
Unter anderem beschäftigt sich Preußen Münster mit Raschl und hat auch schon Gespräche geführt, bisher aber noch kein konkretes Angebot abgegeben. Möglich aber, dass sich letzteres zeitnah ändert. Der FCK jedenfalls würde Raschl kaum größere Steine in den Weg legen.
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