1. FC Kaiserslautern: Zünden die Neuzugänge mit Verspätung?
Wintertransfers bisher nur bedingt überzeugend
Unglücklicher Auftritt gegen Fürth: Atanas Chernev. © IMAGO / Werner Schmitt
Verloren ist noch nichts und letztlich hat sich der Rückstand auf Platz drei seit der Winterpause auch lediglich um einen Punkt auf nun sieben Zähler vergrößert, aber dennoch ist nach den ersten fünf Spielen im neuen Jahr rund um den 1. FC Kaiserslautern der Glaube an den Aufstieg in die Bundesliga momenten nicht sonderlich ausgeprägt.
Das ist kein Zufall, sondern weil die Roten Teufel nach den zuvor erlittenen Niederlagen gegen die SV Elversberg (1:3) und beim SV Darmstadt 98 (0:4) trotz des Sieges gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:0) auch am vergangenen Wochenende keine wirklich überzeugende Leistung auf den Platz brachten. Ohne deutliche Steigerung erscheinen eine Aufholjagd und eine Erfolgsserie, die die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht dafür aber benötigen würde, utopisch.
Die Hoffnung, dass der FCK wieder zulegen kann, ist aber vorhanden. Nicht unwichtig wäre es dafür, dass sich die vier Winterzugänge anders als bisher noch als Verstärkungen erweisen. Jacob Rasmussen hat nach einem ganz schwachen Auftritt in Darmstadt gegen Fürth mit einer soliden Leistung immer angedeutet, der Defensive die erhoffte Stabilität verleihen zu können.
Chernev und Bassette droht die Bank
Dafür allerdings erwischte Atanas Chernev zum zweiten Mal in Folge einen gebrauchten Tag, der für den bulgarischen Nationalspieler nach groben Fehlern und einer frühen gelben Karte schon nach 26 Minuten beendet war. Coach Lieberknecht brachte dafür den genesenen Ji-soo Kim, der den deutlich besseren Eindruck hinterließ und künftig den Vorzug erhalten könnte.
Angreifer Norman Bassette lief gegen Fürth bei seinem insgesamt fünften Einsatz zum vierten Mal von Beginn an auf und wartet weiterhin auf eine Torbeteiligung. Chancen hatte der belgische U21-Nationalspieler durchaus, vergab diese aber teilweise kläglich und könnte sich am Sonntag im Spiel bei Preußen Münster auf der Bank wiederfinden.
Ob Mergim Berisha zumindest dort Platz nehmen kann, ist offen. Der spät als Ersatz für den verletzten Ivan Prtajin gekommene Angreifer fehlte gegen Fürth wegen Oberschenkelproblemen, hofft nach einem gut halbstündigen Einsatz in Darmstadt aber, in Münster wieder einsatzbereit zu sein.
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