1. FC Magdeburg: Andi Hoti kann gehen – zu Hannover 96?
Innenverteidiger für Gespräche freigestellt
Vor dem Absprung aus Magdeburg: Andi Hoti. © IMAGO / Jan Huebner
Mit den zur U23 abkommandierten Robert Leipertz, Nick Meier, Emir Kuhinja und Aleksa Marusic sowie dem inzwischen zum SSV Ulm gewechselten Abu-Bakir El-Zein fehlten zum Start des Trainingslagers des 1. FC Magdeburg in der Türkei erwartungsgemäß fünf Akteure, die bisher im erweiterten Profikader standen, aber keine echte Perspektive mehr hatten bzw. haben.
Während offen ist, ob Leipertz, Meier, Kuhinja und Marusic nach ihrer Degradierung den Verein im Januar noch verlassen, scheinen die Tage von Andi Hoti in Magdeburg gezählt. Der Innenverteidiger trainiert ebenfalls nicht mehr mit und darf gehen, wie Geschäftsführer Otmar Schork in einem Pressegespräch am Sonntag verriet, aus dem Bild zitiert: „Er ist mit seiner Situation unzufrieden. Für uns war deshalb klar, dass wir nur Spieler mitnehmen, die mit Herzblut bei der Sache sind. Er ist freigestellt, um sich was anderes zu suchen.“
Holt Titz Hoti nach Hannover?
Ob sich Hoti bereits konkrete Optionen bieten, ist unklar. Anfang Dezember wurden zwar erneute Gespräche mit Dynamo Dresden kolportiert, doch eine Rückkehr zum Tabellenschlusslicht, mit dem Hoti vergangene Saison als Leihspieler in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist, hat bisher keine Formen angenommen. Und nachdem Dresden mit Thomas Keller (1. FC Heidenheim) bereits einen anderen Innenverteidiger verpflichtet hat, steht zumindest ein Fragezeichen dahinter, ob das Interesse de SGD noch akut ist.
Möglicherweise führt Hotis Weg aber auch zu einem anderen Ligarivalen und zu einem alten Bekannten. Denn laut der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung soll auch Hannover 96 mit Ex-FCM-Trainer Christian Titz Interesse an einer Verpflichtung des 22 Jahre alten Kosovaren zeigen.
Jeder Abgang würde in jedem Fall auch für etwas Platz im Kader und wirtschaftlichen Handlungsspielraum sorgen, den Schork durchaus auch für Neuzugänge nutzen könnte: „Wir haben in den zurückliegenden Winterperioden immer zwei, drei Neue geholt. Wir müssen schauen, was der Markt hergibt. Im Tagesgeschäft kann es schnell gehen“, ließ der Geschäftsführer durchblicken, sich hinter den Kulissen auch um Verstärkungen zu bemühen.
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