1. FC Magdeburg: Kein Neuer mehr, aber noch vier Streichkandidaten?
Otmar Schork sieht "alle Positionen doppelt besetzt"
Mit dem vorhandenen Kader zufrieden: Otmar Schork. © IMAGO / Christian Schrödter
Mit Siegen gegen den FC Winterthur (2:1) und gegen den SSV Ulm (3:2) hat der 1. FC Magdeburg in der kurzen Wintervorbereitung den positiven Trend aus dem Spätherbst fortgesetzt, als mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen vor Weihnachten das Tabellenbild deutlich freundlicher gestaltet werden konnte.
Weil der Vorsprung auf die Abstiegszone mit lediglich vier Toren aber dennoch nur hauchdünn ist, bleibt die Lage erst einmal angespannt und ein positiver Rückrundenstart am Freitag bei Eintracht Braunschweig wäre umso wichtiger. Auf einen Neuzugang wird Trainer Petrik Sander dann nicht zurückgreifen können und aktuell sieht es auch danach aus, dass bis zum Transferschluss am 2. Februar kein neues Gesicht mehr hinzukommt.
Ursprünglich war zwar erwartet worden, dass der FCM vor allem im Angriff nachjustieren würde, doch gegenüber der Magdeburger Volksstimme ließ Geschäftsführer Otmar Schork nun recht deutlich durchblicken, dass in Sachen Neuzugänge nichts mehr passieren wird: „Es hat sich nichts konkretisiert. Vielmehr ist die Erkenntnis da, dass wir eigentlich alle Positionen doppelt besetzt haben und die Optionen da sind.“
Hoti und drei Stürmer könnten gehen
Sehr wohl möglich ist Bewegung aber noch auf der Abgangsseite. Nach Abu-Bekir Ömer El-Zein (SSV Ulm) hat inzwischen auch Emir Kuhinja (Beroe Stara Zagora) seine Zelte in Magdeburg abgebrochen und weitere Profis mit geringer Perspektive könnten folgen.
Der schon Anfang des Monats für Gespräche freigestellte Andi Hoti, für den der FCM bislang aber offenbar ein Angebot von Dynamo Dresden nicht akzeptieren will, ist ein heißer Wechselkandidat. Zudem nennt Bild neben dem schon länger aussortierten Aleksa Marusic auch die erst vor einem Jahr bzw. sechs Monaten verpflichteten Angreifer Alexander Ahl-Holmström und Ado Onaiwu als Spieler, die den Verein kurzfristig noch verlassen könnten. Abgesehen von vagen Gerüchten um eine Rückkehr Onaiwu nach Frankreich hält sich das Interesse anderer Vereine indes bisher in Grenzen.
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