1. FC Magdeburg: Noch drei Neue bis Montagabend?
Geschäftsführer Otmar Schork lässt vieles offen

Otmar Schork (l.) und Markus Fiedler sprechen noch über weitere Neuzugänge. © IMAGO / Fussball-News Saarland
Nach der Aufregung rund um den Transfer von Martijn Kaars zum FC St. Pauli, insbesondere über die Art und Weise, wie der Abschied des niederländischen Torjägers vorab publik wurde, richtet sich beim 1. FC Magdeburg aktuell der Fokus auf das Heimspiel am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth – zumindest bei Trainer Markus Fiedler und die Mannschaft, wohingegen Geschäftsführer Otmar Schork bis zum Transferschluss am Montagabend noch ein sehr arbeitsintensives Wochenende bevorsteht.
Auf der Pressekonferenz am Freitag machte Schork kein Geheimnis daraus, auf den Abgang von Kaars noch reagieren zu wollen. Der 68-Jährige konnte und wollte zwar noch nicht wirklich viel verraten, schloss aber feste Transfers ebenso wenig aus wie Leihgeschäfte und bestätigte auf Nachfrage, dass auch zwei oder drei Neuzugänge noch möglich sind. Allerdings ist es laut Schork auch nicht ausgeschlossen, dass gar nichts mehr passiert, sollte sich keine passende Option finden.
Florian Krüger wieder ein Thema?
Seit Bekanntwerden des Abschieds von Kaars wurden mit Dailon Rocha Livramento (Hellas Verona) und Kacper Kostorz (Pogon Stettin) bereits zwei mögliche Kandidaten für den Sturm gehandelt. Wie konkret die Spur zu beiden ist, lässt sich momentan aber schwer einschätzen. Von der Kandidatenliste definitiv gestrichen werden muss hingegen Kaly Sène, der nun vom FC Lausanne-Sport zum FC Middlesbrough gewechselt ist.
Wie schon mehrfach in der jüngeren Vergangenheit macht in Magdeburg zudem auch wieder der Name Florian Krüger die Runde. Der zuletzt von Beerschot VA an den 1. FC Saarbrücken verliehene Angreifer, der bei seinem belgischen Stammverein keine große Rolle mehr spielt, hat als gebürtiger Staßfurter und ehemaliger FCM-Nachwuchsspieler eine besondere Beziehung zum Club und in der Vergangenheit mit 22 Toren und 22 Vorlagen in 108 Zweitliga-Spielen für Erzgebirge Aue, Arminia Bielefeld und Eintracht Braunschweig seine Qualitäten auch schon bewiesen.
Dass Krüger Beerschot VA gerne endgültig verlassen würde, ist kein Geheimnis. Nachdem Saarbrücken aus finanziellen Gründen eine Weiterverpflichtung nicht realisieren konnte, bleibt aber abzuwarten, ob der FCM bei einem konkreten Interesse einen gemeinsamen Nenner sowohl mit dem 26-Jährigen als auch dem belgischen Zweitligisten fände.
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