1. FC Nürnberg: Artem Stepanov noch im Winter wieder weg?

Leverkusen-Leihgabe mit schwerem Stand

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 19.01.26 | 07:10
© IMAGO / Zink

Zum Rückrundenauftakt gar nicht im Kader: Artem Stepanov. © IMAGO / Zink

Mit dem späten, aber fraglos nicht unverdienten 3:2-Sieg gegen die SV Elversberg hat der 1. FC Nürnberg einen perfekten Start in die Rückrunde hingelegt. Die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose bestätigte über weite Strecken die guten Eindrücke aus der Vorbereitung und schürte die Hoffnung auf eine erfolgreiche zweite Halbserie.

Dass der Rückstand auf die Plätze zwei und drei von zwölf bzw. elf auf jeweils neun Punkte verringert werden konnte, lässt zwar ganz vorsichtige Gedanken an eine Aufholjagd aufkommen, wenn es gelingt, Stabilität auf hohem Niveau zu erlangen und mit noch mehr Effizienz zu verknüpfen, doch erst einmal richtet sich der Fokus auf das Gastspiel am Freitag beim aktuell drittplatzierten SV Darmstadt 98.

Coach Klose wird im Stadion am Böllenfalltor nach seiner gelb-roten Karte gegen Elversberg zwar selbst an der Seitenlinie fehlen und den gelbgesperrten Berkay Yilmaz ersetzen müssen, doch ansonsten gibt es wenig Anlass zu Veränderungen. Insbesondere nicht im Sturmzentrum, wo sich Piet Scobel bei seinem Startelfdebüt mit einem Doppelpack und zahlreichen weiteren gefährlichen Aktionen nachhaltig empfohlen hat.

Stepanov gar nicht im Kader

Dank Scobel ist bei der Suche nach einem neuen Stürmer kein Druck mehr vorhanden. Ob überhaupt noch ein Angreifer kommt und der am Wochenende ins Gespräch gebrachte Alberto Cerri (Como 1907) in den Überlegungen tatsächlich eine Rolle spielt, bleibt abzuwarten.

Sollte noch ein Stürmer kommen, würden sich die Karten von Artem Stepanov weiter verschlechtern. Nachdem schon in der Vorbereitung eine entsprechende Entwicklung unverkennbar war, fehlte der 18 Jahre alte Ukrainer gegen Elversberg gänzlich im Kader – obwohl Adriano Grimaldi krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand.

Neben Scobel ist in der internen Hierarchie auch Noah Maboulou an Stepanov vorbeigezogen, der in der Hinrunde immerhin noch 13 Spiele bestritten hat und dabei sieben Mal von Beginn an ran durfte. Stepanov wird sich deshalb ebenso Gedanken machen wie sein Stammverein Bayer Leverkusen, der das Sturmtalent auf dem Platz und nicht auf der Bank oder Tribüne sehen will. Durchaus denkbar, dass alle Beteiligten kurzfristig nach einem Ausweg suchen und ein vorzeitiges Ende der Leihe zum Thema wird.

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