1. FC Nürnberg: Artem Stepanov will weg

Leihstürmer hinterlegt Wechselwunsch

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.26 | 11:14
© IMAGO / Zink

Wohl nicht mehr im Club-Trikot zu sehen: Artem Stepanov. © IMAGO / Zink

In den Überlegungen von Trainer Miroslav Klose dürfte Artem Stepanov für das Gastspiel des 1. FC Nürnberg am Freitagabend beim SV Darmstadt 98 nur eine sehr untergeordnete Rolle einnehmen. Zu erwarten ist, dass das ukrainische Sturmtalent wie beim 3:2-Sieg am vergangenen Wochenende gar nicht zum Kader gehören wird. Wahrscheinlich ist inzwischen sogar, dass Stepanov gar nicht mehr für den Club auflaufen wird.

Denn nachdem in den vergangenen Tagen bereits Spekulationen um ein vorzeitiges Ende der eigentlich bis Juni datierten Leihvereinbarung mit Bayer Leverkusen die Runde machten, berichtet Bild nun vom Wunsch Stepanovs nach einer Veränderung noch im bis zum 2. Februar geöffneten Wintertransferfenster.

Dem Blatt zufolge hat der 18-Jährige intern den Wunsch hinterlegt, den 1. FC Nürnberg schnellstmöglich verlassen zu wollen. Mutmaßlich mit dem Ziel, für den Rest der Saison an einen anderen Verein mit besserer Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten verliehen zu werden.

Stepanov wäre der dritte Abgang in der Offensive

Die Nürnberger Verantwortlichen sollen offen dafür sein, das Kapitel Stepanov vorzeitig zu schließen. Und weil Bayer Leverkusen sicherlich daran gelegen ist, dass der Youngster bei seinem Leihverein auch zum Einsatz kommt, wird sich Stepanovs Stammverein auch kaum quer stellen – sofern sich eine passende Alternative findet.

Nachdem im Dezember bereits die Ausleihe von Mustapha Hindolo von Crystal Palace vorzeitig abgebrochen und Anfang Januar Semir Telalovic an Arminia Bielefeld verliehen wurde, wäre der in der Hinrunde immerhin 13 Mal in der 2. Bundesliga eingesetzte Stepanov bereits der dritte Abgang im Offensivbereich.

Im Gegenzug hält der FCN zwar Augen und Ohren offen, um möglichst noch die eine oder andere Verstärkung für den Angriff und auch die Achter-Position an Land zu ziehen, doch nicht zuletzt aufgrund der starken Entwicklung von Piet Scobel besteht nicht der ganz große Handlungsdruck.

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