1. FC Nürnberg: Erste Bundesligisten bei Rafael Lubach in Stellung
SC Freiburg und VfL Wolfsburg unter den Interessenten
Bei zahlreichen Bundesligisten auf dem Zettel: Rafael Lubach. © IMAGO / DeFodi Images
Vollends auf der sicheren Seite ist der 1. FC Nürnberg zwar noch nicht, doch in Anbetracht von acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone kann man am Valznerweiher sieben Spieltage vor Schluss bei den Planungen der kommenden Saison den Fokus schon recht klar auf einen Verbleib in der 2. Bundesliga richten.
Die zumindest in Sichtweite befindliche Planungssicherheit will und wird Sportvorstand Joti Chatzialexiou mutmaßlich nutzen, um wieder den einen oder anderen vielversprechenden Spieler nach Nürnberg zu holen. In erster Linie, um die eigene Mannschaft zu verstärken, aber mit etwas weiterem Horizont auch, um in Zukunft Transfergewinne zu erzielen.
Mit Luka Lochoshvili, Adam Markhiev und Mohamed Alì Zoma haben sich so drei Neuzugänge des vergangenen Sommers gut entwickelt und ihren Marktwert erhöht. Nicht unwahrscheinlich, dass für das Trio Anfragen anderer Klubs ins Haus flattern, wobei der FCN angesichts von bis 2029 bzw. 2030 laufenden Verträgen in diesen Personalien eine sehr gute Position besitzt.
Lubach nur bis 2027 unter Vertrag
Nicht ganz so komfortabel ist aus Nürnberger Sicht die Lage bei Rafael Lubach, der bei seiner Verpflichtung aus der U19 von Borussia Dortmund im Sommer 2024 für drei Jahre unterschrieben hat und somit nach jetzigem Stand im Juli in sein letztes Vertragsjahr gehen würde. Dass es dazu kommt, ist aber ebenso unwahrscheinlich wie eine Verlängerung.
Vielmehr plant Lubach im Sommer laut Bild den nächsten Karriereschritt und hat dem Boulevard-Blatt zufolge dafür einige Optionen. Zahlreiche Bundesligisten sollen den 21 Jahre alten Mittelfeldspieler auf dem Zettel haben, darunter der SC Freiburg und der VfL Wolfsburg, wobei letzterer aktuell noch um seine Erstliga-Zugehörigkeit bangen muss.
Der 1. FC Nürnberg ist offen für Gespräche, doch wohl unabhängig von der Wolfsburger Ungewissheit soll Lubachs Entscheidung Bild zufolge erst in einigen Wochen fallen. Als realistisch gilt dann wegen der vergleichsweise kurzen Restvertragsdauer eine Ablöse im Bereich von vier bis fünf Millionen Euro.
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