1. FC Nürnberg: Interesse an Nectarios Triantis?
Griechischer Mittelfeldspieler wird gehandelt
Joti Chatzialexiou muss die aktuelle Situation, aber auch die Zukunft im Blick haben. © IMAGO / Zink
Nach nur fünf Punkten aus den vergangenen sieben Spielen sind die Sorgen beim 1. FC Nürnberg, im Endspurt doch noch in den Abstiegskampf abzurutschen, spürbar wieder größer geworden. Aus gutem Grund, beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz doch nur noch vier Zähler und auch Platz 17 ist nur fünf Punkte entfernt. Just dort rangiert mit Holstein Kiel der kommende Gegner, sodass für den Club eine enorm wichtige Partie ansteht.
Muss der Club am Samstag die Heimreise aus Kiel mit leeren Händen antreten, würden die Alarmsirenen endgültig laut schrillen. Mit einem Dreier im hohen Norden hingegen könnte der FCN erst einmal durchatmen, wenngleich auch im Erfolgsfall die Absturzgefahr noch nicht gebannt wäre.
Zwei, drei schnelle Erfolge wären indes nicht nur für die Nerven der leidgeprüften Fans von Bedeutung, sondern auch hinsichtlich der Zukunftsplanung. Denn sowohl die Akteure aus dem aktuellen Kader als auch potentielle Neuzugänge wollen natürlich wissen, wohin der Weg führt. Aktuell muss Sportvorstand Joti Chatzialexiou noch mehrgleisig planen und arbeitet an vielen Personalien mit verschiedenen Szenarien, wobei sicherlich der Fokus auf einem weiteren Jahr in der 2. Bundesliga liegt.
Triantis seit Sommer in den USA
Einen größeren Umbruch soll es dann nicht erneut geben, sondern eine mit viel Potential ausgestattete Mannschaft in erster Linie punktuell verstärkt werden. Ob in diesem Zusammenhang Nectarios Triantis ein Thema werden könnte, ist offen. Laut dem griechischen Portal sportal.gr soll der 1. FC Nürnberg wie unter anderem auch der FC Augsburg Interesse am 22 Jahre alten Mittelfeldspieler haben, der im November sein Debüt in der Nationalmannschaft Griechenlands feiern durfte.
Triantis wechselte erst im vergangenen Sommer vom AFC Sunderland zum Minnesota United FC in die US-amerikanische MLS und besitzt dort noch einen Vertrag bis 2029. Dennoch ist ein erneuter Wechsel nicht ausgeschlossen, würde allerdings mit einer im Raum stehenden Ablöse von drei bis vier Millionen Euro nicht billig. Alleine deshalb ist schwer vorstellbar dass der Club tatsächlich konkret seinen Hut in den Ring werfen wird.
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