1. FC Nürnberg: Mit neuem Rechtsverteidiger und ohne Jannik Hofmann in die Zukunft?
Rot-Weiss Essen will Club-Leihgabe halten
Aktuell auf Leihbasis bei RWE: Jannik Hofmann. © IMAGO / Funke Foto Services
Mit der 0:2-Niederlage gegen Dynamo Dresden hat es der 1. FC Nürnberg verpasst, vorzeitig den wohl entscheidenden Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen. Bei sieben Punkten Vorsprung auf Platz 16 ist zwar derzeit keineswegs das große Zittern angesagt, doch definitiv für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga kann fünf Spieltage vor Schluss auch noch nicht geplant werden.
Hinter den Kulissen arbeiten die Verantwortlichen um Sportvorstand Joti Chatzialexiou aber sicherlich schon am Kader der Zukunft, der in der kommenden Saison möglichst den nächsten Schritt machen und im vorderen Drittel mitmischen soll. Allerdings bleibt für eine konkrete Zielsetzung noch abzuwarten, ob andernorts in den Fokus gerückte Leistungsträger wie Luka Lochoshvili, Rafael Lubach oder Mohamed Alì Zoma gehalten werden können. Und auch, ob ein potentiell wichtiger Leihspieler wie Henri Koudossou bleibt.
Während bei Koudossou, der verletzungsbedingt für den Club bisher nur neun Partien absolvieren konnte, seine Qualitäten aber angedeutet hat, vieles von seinem Stammverein FC Augsburg abhängt, haben die Nürnberger Verantwortlichen sicherlich auch einen Plan B für die rechte Abwehrseite.
Hofmann mit acht Scorer-Punkten für RWE
Wegen der Ungewissheit bei Koudossou und weil die Talente Tim Janisch und Justin von der Hitz bei aller Veranlagung noch keine Konstanten darstellen, hält der FCN laut Bild Ausschau nach einem neuen Rechtsverteidiger.
Zu klären gilt es in diesem Zusammenhang dann auch die Zukunft von Jannik Hofmann, der auch auf der rechten Abwehrseite zu Hause ist und als Leihspieler bei Rot-Weiss Essen eine gute Entwicklung durchläuft. Der 24-Jährige, der schon mit sechs Jahren zum FCN kam, den Durchbruch bei den Profis aber trotz sporadischer Einsätze nicht wirklich geschafft hat, könnte zum 1. Juli zurückkehren.
Allerdings bemüht sich RWE laut der WAZ inklusive der Bereitschaft zur Zahlung einer Ablöse um eine feste Verpflichtung Hofmanns, der mit drei Toren und fünf Vorlagen in 22 Einsätzen seinen Anteil daran hat, dass in Essen vom Aufstieg in die 2. Liga geträumt werden darf. Denkbar, dass der gebürtige Bayreuther dann kommende Saison mit RWE im Max-Morlock-Stadion gastiert.
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