1. FC Nürnberg: Top-Talent Marco Soldic vor Debüt?

Auch Tarek Buchmann winkt die Zweitliga-Premiere

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 07.02.26 | 08:22
© IMAGO / Zink

Wohl bald erstmals auf der Zweitliga-Bühne: Marco Soldic. © IMAGO / Zink

Durch den 5:4-Sieg des 1. FC Magdeburg am Freitagabend bei der SpVgg Greuther Fürth ist der Vorsprung des 1. FC Nürnberg auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte geschrumpft. Vor dem eigenen Auftritt am heutigen Samstag beim SC Paderborn ist mit Blick auf Rang neun und zahlreiche andere, zwischen dem Club und der Abstiegszone platzierten Teams der Druck zwar noch nicht ganz groß, doch könnte eine Niederlage in Ostwestfalen die Lage wieder etwas mehr anspannen.

In Paderborn muss Trainer Miroslav Klose auf den gelbgesperrten Fabio Gruber verzichten und wird nach den winterlichen Abgängen von Robin Knoche (Arminia Bielefeld), Tim Drexler (Red Bull Salzburg) und Ondrej Karafiat (FK Mlada Boleslav) neben Luka Lochoshvili im Abwehrzentrum sicher mit einem Zweitliga-Debütanten starten. Der gerade erst angekommene Winterneuzugang Styopa Mkrtchyan und der im Sommer vom FC Bayern München ausgeliehene Tarek Buchmann, der nach reichlich Verletzungspech endlich stabil scheint, dürften sich jeweils Chancen ausrechnen.

Fördervertrag läuft 2027 aus

Über die Innenverteidigung hinaus könnte es in Paderborn auch ein weiteres Debüt geben. Denn der am 6. Januar erst 16 Jahre alt gewordene Marko Soldic steht wie beim 1:1 vergangene Woche gegen Preußen Münster erneut im Kader und könnte je nach Spielverlauf zu seinem Einstand kommen, der aber grundsätzlich nur noch eine Frage des Zeitpunkts scheint.

„Ich möchte Spieler, die engagiert sind, und das dann auch belohnen. Da kommt es mir nicht aufs Alter an, da geht es einfach nur um die Trainingsleistungen“, verriet Klose gegenüber Bild, dass sich Soldic in der täglichen Arbeit mehr empfiehlt als andere Akteure und die sehr positiven Eindrücke aus dem Wintertrainingslager offenkundig konservieren konnte.

Das Mittelfeldtalent soll indes nicht nur bald debütieren, sondern möglichst auch einen aktuell nur noch bis 2027 datierten Fördervertrag gegen einen langfristigen Profivertrag eintauschen. Diesbezüglich wartet einige Arbeit auf Sportvorstand Joti Chatzialexiou, weiß man doch natürlich längst auch andernorts um das Potential des Deutsch-Kroaten.

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