1. FC Union Berlin: Japaner Naomichi Ueda im Visier?

Innenverteidiger könnte im Winter kommen

Naomichi Ueda von Antlers schießt aufs Tor

Der nächste Japaner für Union Berlin? Naomichi Ueda (Nr. 5) soll gescoutet worden sein. ©Imago/Aflosport

Auch wenn sich Lukas Hinterseer kurz vor dem Ende ihrer Bewachung entziehen konnte und zur Entscheidung traf, war die 1:2-Niederlage des 1. FC Union Berlin beim VfL Bochum sicher nicht nur der Innenverteidigung anzulasten. Neun Gegentore in den letzten drei Partien sind aber natürlich viel zu viel für die Ansprüche der Eisernen, die dringend zu mehr defensiver Stabilität finden müssen, soll am Ende der erhoffte Aufstieg gelingen.

Nicht auszuschließen deshalb, dass Union in der Winterpause in Sachen Defensive auch personell reagiert. Aktuell gibt es auf jeden Fall das Gerücht, dass die Eisernen am japanischen Innenverteidiger Naomichi Ueda von den Kashima Antlers interessiert sein sollen.

Laut einem Bericht des Portals Sports Hochi soll Unions Chefscout Oliver Ruhnert Ueda bereits am 21. Oktober in Yokohama unter die Lupe genommen haben. Ueda erzielte damals zwar eines seiner drei Saisontore, konnte eine 2:3-Niederlage seiner Mannschaft damit aber nicht verhindern.

Auf dem Sprung in die Nationalelf?

Der 1,86 Meter große Abwehrspieler ist nicht nur bei den Kashima Antlers eine feste Größe, sondern gehört auch zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft, wenngleich bislang noch kein Länderspiel für den Rechtsfuß zu Buche steht. Bei den Olympischen Spielen 2016 stand Ueda aber in allen Partien der nach der Vorrunde gescheiterten Auswahl Japans 90 Minuten lang auf dem Platz.

Nachdem die Saison in der J-League beendet ist, könnte Ueda im Winter den Sprung nach Europa schaffen, wobei keine Details zum aktuellen Vertrag des 23-Jährigen und damit auch nicht zu einer möglichen Ablöse bekannt sind.

Sinn machen würde es für Union aber durchaus, sich nach einem Rechtsfuß für die Innenverteidigung umzusehen, würde sich der auslaufende Vertrag von Toni Leistner doch nur im Aufstiegsfall verlängern. Und ob der bisher erst zweimal eingesetzte Sommer-Einkauf Christoph Schösswendter eine Zukunft an der Alten Försterei hat, erscheint eher fraglich.

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