Arminia Bielefeld: Den Stürmermarkt im Blick

Weiter Fragezeichen hinter Nils Quaschner und Sven Schipplock

Nils Quaschner

Das Comeback von Nils Quaschner ist aktuell nicht absehbar. © imago images / Kirchner Media

Beim Trainingsauftakt am gestrigen Donnerstag bekamen die rund 250 zur ersten Einheit gekommenen Fans von Arminia Bielefeld nur ein neues Gesicht zu sehen. Während der erst am Tag zuvor vom SV Rödinghausen verpflichtete Fabian Kunze direkt mit den neuen Kollegen übte, fehlten mit Agoston Kiss und Cebio Soukou die beiden übrigen Neuen.

Torwarttalent Kiss baut gerade in der ungarischen Heimat das Abitur und Offensivmann Soukou weilt mit Benin beim Afrika-Cup. Je nach Abschneiden bei der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft könnte der Neuzugang von Hansa Rostock noch einige Wochen auf sich warten lassen.

Vor Ort waren beim ersten Training hingegen Nils Quaschner und Sven Schipplock, die wie Cedric Brunner aber nur individuell arbeiten konnten. Anders als bei Rechtsverteidiger Brunner, der sich nach seiner Anfang Mai erlittenen Schulterverletzung im Zeitplan bewegt, ist das Comeback der beiden Angreifer weiterhin nicht konkret absehbar.

„Da tun sich selbst die Ärzte schwer“, verriet Trainer Uwe Neuhaus gegenüber der Neuen Westfälischen, dass schwer abzuschätzen ist, wann die Langzeitverletzten Schipplock und Quaschner wieder zu ernsthaften Alternativen werden.

Prince Owusu die einzige Alternative als Mittelstürmer

Weil Andreas Voglsammer im 4-3-3 von Coach Neuhaus als nomineller Linksaußen eingeplant ist, fehlt derzeit abgesehen von Rückkehrer Prince Owusu eine Alternative zu Mittelstürmer Fabian Klos. Owusu, der aufgrund einer Unterleibsverletzung auch noch nicht am Mannschaftstraining teilnimmt, muss seine Zweitliga-Tauglichkeit freilich erst noch final beweisen.

Dass die Bielefelder Verantwortlichen laut der „Neuen Westfälischen“ auch den Stürmermarkt im Blick haben, ist aufgrund der vorhandenen Konstellation nur logisch. Ob in der laufenden Transferperiode noch ein zusätzlicher Angreifer kommt, bleibt indes abzuwarten. Sofern bei Quaschner und/oder Schipplock deutlich Fortschritte zu erkennen sind, dürfte das Thema aber erst einmal zu den Akten gelegt werden.

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