Arminia Bielefeld: Millionen-Ablöse für Monju Momuluh und neuer Anlauf bei Julian Eitschberger?
Fokus aktuell noch auf dem Saisonfinale
War im Winter bereits ein Thema auf der Alm: Julian Eitschberger. © IMAGO / DeFodi Images
Beim 1. FC Kaiserslautern hat Arminia Bielefeld am heutigen Freitag den ersten Matchball und könnte mit einem Sieg auf dem Betzenberg den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machen. Wegen der guten Tordifferenz und weil am letzten Spieltag Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf noch direkt aufeinandertreffen, könnte bei entsprechenden Ergebnissen auf den anderen Plätzen zwar auch ein Unentschieden in der Pfalz ausreichen, doch auf die Konkurrenz verlassen will sich die Arminia nicht.
Bereits vor dem abschließenden Heimspiel gegen Hertha BSC alles klar zu machen, wäre nicht nur gut für die Nerven von Fans und Verantwortlichen, sondern würde auch einen sofortigen Start konkreter Zukunftsplanungen ermöglichen. In jedem Fall wäre dann klar, dass der vom FC Augsburg ausgeliehene Maximilian Bauer bleiben würde, greift beim Innenverteidiger doch bei Klassenerhalt eine Kaufpflicht.
In anderen Fällen hingegen gibt es weniger Klarheit. Etwa bei Monju Momuluh, der eine starke Saison spielt und mit seinen Leistungen auch andernorts ins Blickfeld gerückt ist. Laut dem Westfalen Blatt gibt es Anfragen aus der Bundesliga, Belgien, der Niederlande und den USA sowie besonders von Klubs aus der englischen Championship. Aus der Eredivisie soll nach Informationen der Bild vor allem NEC Nijmegen Interesse bekunden.
Schmerzgrenze bei vier Millionen Euro aufwärts?
Obwohl ein Abgang des 24-Jährigen aus sportlicher Sicht schmerzhaft wäre, würde die Arminia Momuluh bei einem passenden Angebot einen Wechselwunsch wohl nicht verwehren. Vier bis fünf Millionen Euro allerdings müsste ein interessierter Klub wohl auf den Tisch legen, damit Momuluh die Freigabe aus einem dem Vernehmen nach noch längerfristig laufenden Vertrag erhält.
Geld, das die Arminia im Gegenzug sicherlich zumindest teilweise investieren würde. Vielleicht ja in Julian Eitschberger, der schon im Winter hoch im Kurs gestanden haben soll. Wie der kicker (Ausgabe vom 07.05.2026) berichtet, soll Bielefeld zu Jahresbeginn 750.000 Euro Ablöse für den 22 Jahre alten Rechtsverteidiger geboten haben, damit aber bei Hertha BSC abgeblitzt sein. Die Berliner Forderung belief sich auf das Doppelte, sodass Eitschberger bleiben musste.
Nach nur vier Startelfeinsätzen in der Rückrunde, der letzte im Februar, dürfte Eitschberger seine Perspektive in der Hauptstadt aber wieder überdenken. Anfragen aus dem Ausland und der 2. Liga soll es bereits wieder geben – und möglicherweise eine neue Chance für die Arminia.
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