Arminia Bielefeld: Jomaine Consbruch soll langfristig bleiben

Top-Talent auch bei anderen Klubs ein Thema

Jomaine Consbruch (r.)

Jomaine Consbruch (r.) nach seinem Treffer gegen Norwich City. ©imago images/DeFodi

In den beiden letzten Testspielen gegen den FC Barnsley (2:3) und gegen den SC Verl (2:1) kam Jomaine Consbruch zwar nicht zum Einsatz, aber dennoch hält man bei Arminia Bielefeld große Stücke auf den erst 17 Jahre alten Mittelfeldspieler.

Nicht von ungefähr wurde der gerade den B-Junioren entwachsene Youngster bereits in den Profikader auf- und während der Vorbereitung ins Trainingslager mitgenommen. Highlight war sicherlich der Kurzeinsatz im Test gegen Norwich City, den Consbruch dazu nutzte, um kurz vor Schluss sehenswert zum 2:2-Ausgleich zu treffen.

Schon vor diesem Treffer wussten die Bielefelder Verantwortlichen, welches Potential im zweifachen U17-Nationalspieler schlummert. So laufen schon seit längerem Bemühungen, den 2020 endenden Vertrag mit dem gebürtigen Bielefelder, der mit einjähriger Unterbrechung bereits seit 2009 für die Arminia spielt, möglichst langfristig zu verlängern.

Aufstieg der U19 verhindert Wechsel zu Schalke

„Wir wollen Jomaine langfristig an Arminia binden und zwar nicht erst seit seinem Tor gegen Norwich. Das ist für uns schon lange klar“, verdeutlichte Bielefelds Sportchef Samir Arabi in der Neuen Westfälischen längst an einer gemeinsamen Zukunft mit dem Eigengewächs zu arbeiten.

Allerdings ist auch anderen Vereinen das Talent des zentralen Mittelfeldspielers nicht verborgen geblieben. So wäre Consbruch laut der „Neuen Westfälischen“ bereits in diesem Sommer dem Lockruf des FC Schalke 04 gefolgt und mittels einer Ausstiegsklausel nach Gelsenkirchen gewechselt, hätte die U19 der Arminia nicht den Aufstieg in die Bundesliga geschafft.

Anschließende Gespräche über einen Wechsel scheiterten an der Ablöse, doch ist davon auszugehen, dass Schalke Consbruch weiter im Auge hat. Auch weitere Vereine werden dessen Entwicklung genau beobachten, sodass es für die Arminia sicherlich eine Herausforderung wird, den Youngster zu halten. Stimmt die Perspektive in Richtung Profis, sollten die Chancen auf einen Verbleib aber zumindest intakt sein.