Arminia Bielefeld: Jordy Gillekens als Innenverteidiger der Zukunft?

Belgier vom SV Wehen Wiesbaden weckt vielerorts Interesse

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 20.02.26 | 07:14
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Gehört zu den herausragenden Abwehrspielern der 3. Liga: Jordy Gillekens. © IMAGO / foto2press

Nach den jüngsten beiden Siegen gegen Eintracht Braunschweig (3:2) und beim 1. FC Magdeburg (2:0) hat Arminia Bielefeld am heutigen Freitag im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth die Chance, bis auf Platz acht zu springen und noch vielmehr, schon ein ordentliches Polster zwischen sich und die Abstiegszone zu bringen.

Viel Anlass, seine Startelf im Vergleich zum Erfolg über Magdeburg zu verändern, dürfte Arminia-Coach Mitch Kniat nicht sehen. Klar ist damit auch, dass es wieder Härtefälle geben wird wie am vergangenen Wochenende die Aufstiegshelden Leon Schneider, Felix Hagmann, Sam Schreck und Isaiah Young, die allesamt nach einem Einsatz in der zweiten Mannschaft das Spiel der Profis von der Tribüne aus verfolgen mussten.

Die Winterzugänge Robin Knoche, Maximilian Bauer, Jannik Rochelt und Semir Telalovic, aber auch das Comeback des lange ausgefallenen Robert Uldrikis haben den Konkurrenzkampf quer durch alle Mannschaftsteile befeuert und stellen Kniat nun Woche für Woche vor die unangenehme Aufgabe, im Spieltagskader keinen Platz für mehrere Akteure zu haben.

Im Abwehrzentrum ist zudem in der zuletzt praktizierten Viererkette nur noch Platz für zwei Spieler. Knoche und Bauer sind dabei seit ihrer Ankunft gesetzt. Während Joel Felix mit einer Schulterverletzung noch länger ausfällt, sind Schneider und Maximilian Großer im Moment die beiden größten Verlierer.

Gillekens bis 2028 in Wiesbaden unter Vertrag

Möglicherweise wird der Konkurrenzkampf im Sommer noch zusätzlich erhöht. Denn laut dem belgischen Portal Voetbalnieuws gehört die Arminia zu den Vereinen, die sich mit Jordy Gillekens vom SV Wehen Wiesbaden beschäftigen sollen. Der 26 Jahre alte Belgier kam im vergangenen Sommer aus seiner Heimat von Francs Borains nach Wiesbaden und hat sich dort zu einem der besten Innenverteidiger der 3. Liga entwickelt, mit seinen Leistungen indes nicht nur in Bielefeld, sondern offenbar auch beim 1. FSV Mainz 05, bei Eintracht Braunschweig, beim SC Paderborn und beim Karlsruher SC Interesse geweckt.

Sollte Wiesbaden nicht selbst den Sprung in die 2. Bundesliga schaffen, ist ein Wechsel im Sommer trotz eines bis 2028 laufenden Vertrages wahrscheinlich. Im Falle des Klassenerhalts könnte das Thema in Bielefeld durchaus heiß werden, zumal nicht ausgeschlossen ist, dass sich aus dem aktuellen Innenverteidiger-Quintett Spieler verabschieden, die nicht mehr die richtige Perspektive für sich sehen.

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