Arminia Bielefeld: Robin Knoche ohne Zukunft auf der Alm
Neue Chancen für Leon Schneider und Marvin Mehlem
Nur ein halbes Jahr bei der Arminia: Robin Knoche. © IMAGO / Noah Wedel
Eine Woche können die Profis von Arminia Bielefeld noch ausspannen, ehe am 27. Juni die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt. Wenn der neue Chefcoach Oliver Kirch zum Aufgalopp bittet, wird nach jetzigem Stand kein neues Gesicht dabei sein. Lediglich die Leih-Rückkehrer Julian Kania (VfL Osnabrück), Lukas Kunze (Hansa Rostock), Max Lippert (1. FC Köln II) und Vincent Ocansey (Erzgebirge Aue) stoßen wieder zum Aufgebot, wobei in allen vier Fällen die Perspektiven nicht die besten sind und eine dauerhafte Trennung angedacht sein dürfte.
Weiter mit dabei ist Maximilian Bauer, der in der Rückrunde vom FC Augsburg ausgeliehen war und bei dem nach dem Klassenerhalt eine Kaufpflicht gegriffen hat. 900.000 Euro Ablöse flossen dadurch laut kicker (Ausgabe vom 18.06.2026) an den Bundesligisten. Während Bauer weiter als Fixpunkt eingeplant ist, hat mit Robin Knoche ein anderer Winterzugang für die Abwehrreihe offenbar keine Zukunft in Bielefeld.
Bisher keine Gespräche mit Knoche
Knoche bestritt nach seiner Ankunft zwar zwölf von 15 möglichen Spielen und stand elf Mal in der Startelf, blieb aber am letzten Spieltag im so wichtigen Spiel gegen Hertha BSC (6:1) 90 Minuten auf der Bank. Wie die Neue Westfälische berichtet, stehen die Zeichen nun klar auf Abschied. Bislang gab es demnach noch keine Gespräche mit dem 34-Jährigen über eine Verlängerung seines am 30. Juni auslaufenden Vertrages – und es wird auch nicht mehr mit einer entsprechenden Offerte gerechnet.
Vielmehr soll neben Bauer, dem wieder fitten Joel Felix und Maximilian Großer in der neuen Saison auch Leon Schneider wieder eine größere Rolle spielen. Der 26-Jährige war in der Hinrunde praktisch gesetzt, verlor dann aber seinen Platz und wurde von Ex-Trainer Mitch Kniat weitgehend außen vor gelassen. Durch den Trainerwechsel wittert Schneider nun eine neue Chance und hegt keine Wechselgedanken.
Das gilt dem Westfalen Blatt zufolge auch für Marvin Mehlem, der nach einem enttäuschenden Premierenjahr in Bielefeld die Hoffung hat, unter Trainer Kirch besser zurechtzukommen und mit Verspätung doch noch zu einer Verstärkung avancieren zu können.
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