Arminia Bielefeld: Schalker Angebot für Roberto Massimo zu niedrig

Youngster macht beim Wintercup auf sich aufmerksam

Jeff Saibene

Zweiter Platz beim Wintercup: Jeff Saibene © Imago / Duenholter Sportpressefoto

Nachdem in den Tagen zuvor vor allem die angespannte Finanzlage die Schlagzeilen rund um Arminia Bielefeld dominierte, rückte am gestrigen Samstag wieder der Sport in den Vordergrund. Beim Wintercup in der heimischen Schüco-Arena verkauften sich die Ostwestfalen teuer und belegten am Ende den zweiten Platz.

Nach einem 2:1-Sieg im Halbfinale gegen Hannover 96, als Patrick Weihrauch und Andreas Voglsammer einen Rückstand durch Niclas Füllkrug noch in einen Erfolg verwandelten, unterlag die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene im Endspiel zwar dem 1. FC Köln mit 0:1, präsentierte sich aber dennoch ansprechend.

Massimo deutet sein Potential an

Bevor im zweiten Spiel mit Can Özkan (U19) und Dersim Kaynak (U23) sowie mit Torwart Baboucarr Gaye drei Nachwuchskräfte auf dem Platz standen, durfte in der ersten Partie Roberto Massimo über die vollen 60 Minuten Spielzeit ran. Der 17-Jährige hatte auf der rechten Außenbahn einige gute Aktionen und deutete an, dass mit ihm auch in der 2. Bundesliga bald zu rechnen sein könnte.

Um das Talent Massimos wissen freilich auch andere Vereine. So sickerte bereits im November durch, dass der FC Schalke 04 das Bielefelder Top-Talent gerne in seine Knappenschmiede lotsen würde. Wie Bild nun berichtet, sollen die Königsblauen auch schon ein konkretes Angebot über 250.000 Euro Ablöse für einen Transfer im Sommer abgegeben haben, das Bielefeld aber abgelehnt hat.

Noch befindet sich die Arminia in einer guten Position, da Massimos Vertrag bis 2019 läuft. Sollte es bis zum Sommer aber nicht gelingen, den Vertrag längerfristig zu verlängern, dürfte es für die Bielefelder Verantwortlichen angesichts der wirtschaftlichen Nöte kaum eine Alternative zu Verkauf geben.

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