Arminia Bielefeld: Weiter Vertrauen in Mitch Kniat

Michael Mutzel sieht keinen Anlass für eine Trainerdiskussion

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 22.03.26 | 07:54
© IMAGO / Kirchner-Media

Angesicht der Talfahrt automatisch im Blickpunkt: Mitch Kniat. © IMAGO / Kirchner-Media

Noch rangiert Arminia Bielefeld auf dem 15. Tabellenplatz und damit am rettenden Ufer, doch das könnte sich am heutigen Sonntag noch ändern, sind die drei noch schlechter platzierten Teams doch allesamt noch im Einsatz. Unabhängig davon, ob Holstein Kiel (beim VfL Bochum) oder Preußen Münster und der 1. FC Magdeburg, die sich direkt gegenüberstehen, für ein Bielefelder Abrutschen unter den Strich sorgen, ist man sich in Ostwestfalen dem Ernst der Lage bewusst.

Insbesondere auch deshalb, weil inklusive der 1:3-Niederlage am Samstag bei der SV Elversberg aus den jüngsten fünf Spielen nur ein Punkt geholt wurde, zudem von den letzten 15 Begegnungen nur zwei gewonnen wurden. Bei lediglich elf Punkten aus diesen 15 Begegnungen ist unverkennbar, dass die Arminia noch von einem guten ersten Saisondrittel zehrt, doch das früh erarbeitete Polster wird mutmaßlich nicht mehr lange reichen.

Nach der Pause gegen Darmstadt

Nicht ganz überraschend kommt angesichts der Negativentwicklung rund um die Alm immer mehr Unruhe auf und auch das Wirken von Trainer Mitch Kniat wird – freilich nicht zum ersten Mal in dessen im Sommer 2023 begonnener Amtszeit – hinterfragt. Allerdings nicht intern, denn Geschäftsführer Michael Mutzel betonte gegenüber der Neuen Westfälischen auch unter Verweis auf das zuletzt schwierige Programm, weiterhin das volle Vertrauen in den 40 Jahre alten Fußball-Lehrer zu haben: „Wir haben jetzt unglücklicherweise vier Topteams hintereinander gehabt. Das ist für mich jetzt keine Diskussion um den Trainer“, so Mutzel, der zwar eine Analyse ankündigte, aber auch Zuversicht verbreitete, in der vorhandenen Konstellation das Saisonziel zu erreichen: „Ich bin überzeugt, dass wir das hinbekommen werden.“

Obwohl die letzte Länderspielpause der Saison gemeinhin noch als halbwegs günstige Gelegenheit gesehen wird, einen neuen Impuls zu setzen, ist in Bielefeld folglich nicht von einem Trainerwechsel auszugehen. Ungeachtet dessen, wer auf der Bank sitzen wird, wird es für die Arminia erst einmal aber noch nicht leichter, denn in knapp zwei Wochen gastiert mit dem SV Darmstadt 98 das nächste Top-Team auf der Alm.

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