Darmstadt 98: Länger ohne Nicolas Verkooijen?
Verletzung des Youngsters als Wermutstropfen beim Pokal-Coup
Muss um Nicolas Verkooijen bangen: Florian Kohfeldt. © IMAGO / Belga
Just nach dem Sturz ans Tabellenende der 2. Bundesliga hat der SV Darmstadt 98 am Dienstagabend die zweite Runde im DFB-Pokal als willkommene Abwechslung dafür genutzt, Selbstvertrauen zu tanken. Bei der SV Elversberg gelang den Lilien ein im Vorfeld sicherlich nicht unbedingt zu erwartender 2:0-Sieg, der nicht nur die mit dem Achtelfinal-Einzug verbundenen TV- und Vermarktungsgelder von 847.544 Euro in die Kassen spült, sondern auch für den bisher recht tristen Liga-Alltag Rückenwind bringen sollte.
„Heute ist unser Matchplan aufgegangen – mit Leidenschaft, mit Intensität und mit dem Quäntchen Glück, das du in einem Pokalspiel auch brauchst“, freute sich Trainer Florian Kohfeldt auf der Vereinshomepage über das Weiterkommen, richtete den Blick aber sogleich auf die am Samstag anstehende Aufgabe in der Liga: „Jetzt fokussieren wir uns auf unser ganz, ganz wichtiges Spiel gegen Magdeburg.“
Kohfeldt hofft auf Entwarnung
Weil die Tabelle noch überaus eng und selbst Platz neun nur drei Punkte entfernt ist, könnte ein Sieg am Wochenende einen Sprung über mehrere Plätze hinweg nach vorne bringen. Umgekehrt würde ein Misserfolg dazu führen, dass die Lilien erst einmal ganz unten kleben bleiben.
Verzichten muss Darmstadt gegen Magdeburg und möglicherweise auch weit darüber hinaus auf Nicolas Verkooijen, der sich in Elversberg gleich zu Beginn des Spiels ohne gegnerische Einwirkung vertrat und schon in der vierten Minute mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden musste. „Ich hoffe, dass es keine Fraktur ist, die eventuell im Raum steht“, ließ der vom Lilienblog zitierte Kohfeldt durchklingen, eine schwerere Verletzung und damit eine längere Auszeit zu befürchten.
Für den 19-Jährigen, der im Sommer ablösefrei von der PSV Eindhoven gekommen ist, wäre eine lange Zwangspause nach seinem wettbewerbsübergreifend vierten Startelfeinsatz natürlich bitter. Noch aber besteht die Hoffnung auf Entwarnung.
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