Darmstadt 98: Lilien tanken in den USA Selbstvertrauen
7:0-Sieg im Test gegen den San Antonio FC
Doppelpack gegen San Antonio: Milan Smit. © IMAGO / Schüler
Mit einer 1:5-Niederlage beim VfL Wolfsburg und dem damit verbundenen Sturz ans Tabellenende hat sich der SV Darmstadt 98 denkbar schlecht in die Länderspielpause verabschiedet, in der ein Blick auf die Zwischenbilanz aber zumindest immer dazu geeignet ist, die Sinne zu schärfen und sich die schon früh in der Saison angespannte Situation vor Augen zu führen.
Dass am vergangenen Freitag der Abflug zu einer lange geplanten, einwöchigen Reise in die USA auf dem Programm stand, wurde auch in Zusammenhang mit dem schwachen Start im Umfeld als zumindest nicht optimal eingeordnet, doch tatsächlich konnten die Lilien den Trip nach Übersee nun nicht nur dazu nutzen, um mit Ausnahme des aus privaten Gründen nicht mitgereisten Noah Weißhaupt besser zusammenzuwachsen, sondern auch um Selbstvertrauen aufzubauen. Denn im Testspiel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, von dem der Lilienblog ausführlich berichtet, gelang der Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt ein deutlicher 7:0-Erfolg gegen den San Antonio FC.
Sickinger angeschlagen ausgewechselt
Obwohl der US-Zweitligist kein Maßstab war und nach der Länderspielpause zu Hause gegen Energie Cottbus sowie beim Karlsruher SC sicherlich schwierigere Aufgaben warten, sollte der klare Erfolg den Glauben an die eigenen Fähigkeiten stärken.
Vor der Pause, als Kohfeldt bis auf Weißhaupt und Carlo Sickinger, für den Lance Duijvestijn begann, die in Wolfsburg unterlegene Startelf aufbot, schossen Duijvestijn, Ho-Jae Lee und Milan Smit mit einem Doppelpack ein 4:0 heraus, das Lars Kehl, Ibrahim El Kadiri und Milian Herbst im zweiten Durchgang ausbauten.
Marco Richter verpasste mit einem an die Latte gesetzten Elfmeter einen weiteren Treffer – eine von mehreren Nachlässigkeiten im Darmstädter Spiel, nachdem eine klare Führung herausgeschossen war. Dass Sickinger nach seiner Einwechslung zur Pause nach einer knappen halben Stunde angeschlagen wieder vom Feld musste, war ein Wermutstropfen, wobei noch unklar ist, ob es den 29-Jährigen schlimmer erwischt hat.
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