Darmstadt 98: Nochmal ohne Fraser Hornby?

Angreifer weiter mit Oberschenkelproblemen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 05.03.26 | 07:25
© IMAGO / Jan Huebner

Fehlte zuletzt schon in Dresden: Fraser Hornby. © IMAGO / Jan Huebner

Bei Dynamo Dresden (1:3) hat der SV Darmstadt 98 am vergangenen Wochenende die erste Niederlage im Jahr 2026 und insgesamt nach sogar 13 ungeschlagenen Spielen kassiert und ist damit auf den dritten Platz abgerutscht – bei weiterhin aber völlig intakten Chancen, den Sprung in die Bundesliga schaffen zu können. Am Samstag wollen die Lilien nun zu Hause gegen Holstein Kiel die passende Antwort auf die Pleite von Dresden geben, können indes bei diesem Vorhaben personell nicht aus dem Vollen schöpfen.

Patric Pfeiffer wurde nach seinem umstrittenen Platzverweis in Dresden zwar lediglich für ein Spiel gesperrt, fällt gegen Kiel aber dennoch aus. Dafür wird Aleksandar Vukotic, der in den vergangenen Wochen nur als Einwechselspieler zum Zug kam, erstmals seit Ende November von Beginn an in der Innenverteidigung erwartet.

Marco Richter wieder dabei

Verzichten muss Trainer Florian Kohfeldt mutmaßlich auch erneut auf Fabian Nürnberger und Fraser Hornby, die wegen Oberschenkelproblemen auch zu Wochenbeginn noch nicht trainieren konnten. Während für Nürnberger, der schon die beiden jüngsten Partien verpasst hat, wieder Fabian Holland und Raoul Petretta um den Startplatz auf der linken Abwehrseite rangeln, gibt es für Hornby im Angriff keinen gleichwertigen Ersatz.

Ein erneuter Ausfall des Schotten, der nicht nur aufgrund von neun Toren in 20 Saisoneinsätzen enormen Wert hat, sondern mit sechs Vorlagen auch seine Qualitäten als Einfädler hinreichend demonstriert hat, wäre umso schmerzhafter, weil Sturmpartner Isac Lidberg momentan sichtlich nicht in Top-Form ist. Acht seiner zwölf Saisontore erzielte der Schwede an den ersten acht Spieltagen und wartet aktuell seit vier Partien auf einen Treffer.

Auf Coach Kohfeldt wartet somit in den nächsten Tagen die nicht einfache Aufgabe, eine wieder besser funktionierende Offensivformation basteln zu müssen. Immerhin ist dafür aber Marco Richter wieder eine Option, der seine Gelbsperre abgesessen hat.

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