Darmstadt 98: Werder Bremen denkt an Fraser Hornby
Schotte an der Weser einer von mehreren Kandidaten
Seit 2023 in Darmstadt: Fraser Hornby. © IMAGO / Jan Huebner
Mit einer öffentlichen Trainingseinheit am Merck-Stadion am Böllenfalltor ist am heutigen Samstag auch der SV Darmstadt 98 in die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet, die die Lilien dann bereits ab Sonntag mit einem einwöchigen Trainingslager im spanischen El Saler fortsetzen.
Mit Matthias Neumann ist zwar ein neuer Leiter der Lizenzspielerabteilung dabei, aber im Kader von Trainer Florian Kohfeldt hat sich bislang nichts getan. Geht es nach Sportdirektor Paul Fernie, könnte das durchaus auch so bleiben. Denn die oberste Priorität liegt im winterlichen Transferfenster nicht auf Neuzugängen, sondern darauf, alle Leistungsträger zu halten.
Dieses Vorhaben könnte allerdings nicht ganz einfach in die Tat umzusetzen sein, denn gerade die Angreifer Isac Lidberg und Fraser Hornby haben sich mit ihren Leistungen auch für andere Vereine interessant gemacht.
Hornby eher im Sommer ein Thema in Bremen
Während es keine Überraschung wäre, wenn ein anderer Verein wegen Lidberg anklopfen würde, scheint es für Hornby schon einen konkreteren Interessenten zu geben. Wie die Deichstube berichtet, soll sich der SV Werder Bremen auf seiner Suche nach Verstärkung für den Sturm nicht nur mit Damion Downs (FC Southampton) und Nelson Weiper (1. FSV Mainz 05) beschäftigen, sondern eben auch mit Hornby.
Werder hat sich demnach schon nach den Konditionen eines Hornby-Transfers erkundigt, dürfte dabei allerdings eher nicht die erhoffte Auskunft erhalten haben. Denn es ist davon auszugehen, dass die Aussagen Fernies in Bezug auf Lidberg ebenso für Hornby gelten, somit schon „ein sehr, sehr, sehr gutes Angebot“ eingehen müsste, damit die Lilien überhaupt gesprächsbereit sind.
Die „Deichstube“ hält es daher auch für wahrscheinlicher, dass Hornby im Sommer an der Weser zum Thema wird. Dann läuft der Vertrag des 27 Jahre alten Schotten nur noch ein Jahr und Darmstadt müsste sich wohl zwangsläufig mit Offerten auseinandersetzen, sollte bis dahin keine Vertragsverlängerung gelingen.
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