Darmstadt 98: Zukunft von Fabian Nürnberger und Fabian Holland offen

Verträge laufen Ende Juni aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 14.03.26 | 07:37
© imago images / Jan Huebner

Seit 2014 bei den Lilien: Fabian Holland. © imago images / Jan Huebner

Der SV Darmstadt 98 hat am Freitagabend den zumindest vorübergehend möglichen Sprung an die Tabellenspitze mit einem 1:1 beim 1. FC Magdeburg verpasst und auch sein siebtes Auswärtsspiel in Folge nicht gewonnen. Die Lilien, die seit einem 3:2-Erfolg Anfang November bei Hannover 96 in der Fremde nun bei einer Niederlage bei Dynamo Dresden (1:3) sechs Unentschieden verzeichnen, waren nach dem Verlauf der Partie mit dem einen Zähler in Magdeburg indes nicht unzufrieden.

„Über die 90 Minuten gesehen ist es insgesamt ein etwas glücklicher Punkt gegen eine sehr starke Magdeburger Mannschaft, die keinerlei Anzeichen von Verunsicherung gezeigt hat. Hier musst du ein Top-Top-Auswärtsspiel zeigen, um gewinnen zu können. Das haben wir nicht getan“, lautete auf der Vereinshomepage das Fazit von Trainer Florian Kohfeldt, der nun natürlich darauf hofft, dass seine Elf am nächsten Samstag im Top-Spiel gegen den FC Schalke 04 wieder die vielfach demonstrierte Heimstärke auf den Platz bringt.

Nürnberger trifft auf beiden Seiten

Möglich, dass dann Fabian Nürnberger in die Startelf rückt und nicht wie in Magdeburg nach überstandener, verletzungsbedingter Zwangspause erst nach einer knappen Stunde für Fabian Holland kommt. Nürnberger avancierte mit dem Eigentor zur Führung der Gastgeber zwar direkt zum Pechvogel, glich aber postwendend per abgefälschtem Schuss aus und soll im Endspurt möglichst zu einer Konstante werden.

Wie es mit Holland und Nürnberger über diese Saison hinaus weitergeht, ist noch offen. Nachdem mit dem in Magdeburg wegen Knieproblemen ausgefallenen Winterzugang Raoul Petretta eine weitere Alternative auf der linken Abwehrseite gekommen ist, könnte es insbesondere für den langjährigen Kapitän Holland eng werden. Der gebürtige Berliner, der seit 2014 für die Lilien spielt und im Juli 36 Jahre alt wird, konnte am Freitagabend gegenüber dem Darmstädter Echo noch nichts zu seiner Zukunft sagen: „Ich weiß es wirklich noch nicht.“

Nürnberger, der auch im zentralen Mittelfeld eingesetzt werden kann, will sich unterdessen erst nach der Saison Gedanken darüber machen, wie es für ihn persönlich weitergeht. Aktuell ist aber durchaus gut vorstellbar, dass Nürnbergers Weg nach dann drei Jahren in Darmstadt noch nicht zu Ende ist.

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