Dynamo Dresden: Droht Moussa Koné eine längere Zwangspause?

Gerüchte um eine Schambeinentzündung beim Torjäger

Moussa Koné

Mit neun Toren und sechs Vorlagen an über der Hälfte der Dresdner Tore (26) beteiligt: Moussa Koné © Imago / Photoarena Eisenhuth

Wenn Cristian Fiel am Donnerstag sein Amt als Cheftrainer von Dynamo Dresden antritt, bleiben nur drei Tage für die Vorbereitung auf das richtungsweisende Heimspiel am Sonntag gegen den gleichfalls kriselnden VfL Bochum. Ob Fiel dann Moussa Koné auf dem Trainingsplatz wird begrüßen können, ist aktuell alles andere als gewiss.

Bei der 0:2-Niederlage am Samstag beim SV Darmstadt 98 fehlte Koné erstmals in dieser Saison in der Dynamo-Startelf. Offiziell fehlte der 22 Jahre alte Angreifer, der mit neun Toren und sechs Vorlagen an rund 58 Prozent aller Dresdner Saisontore direkt beteiligt war, aufgrund einer Bauchmuskelzerrung. In den Wochen zuvor wurden Auszeiten Konés im Training auch mehrfach mit Leistenproblemen begründet.

Dynamo seit 410 Minuten ohne Treffer

Nun aber berichtet der „Kicker“ (Ausgabe 18/2019 vom 25.02.2019), dass intern sogar von einer Schambeinentzündung die Rede ist, die den Senegalesen plagen soll.

Sollte sich diese Verletzung, deren Verlauf sehr schwer zu prognostizieren ist und bei deren Heilungsverlauf vor allem Geduld gefragt ist, tatsächlich bestätigen, könnte Dynamo ein längerer Verzicht auf den Torjäger drohen. Bei Schambeinentzündungen waren in der Vergangenheit auf höchstem Niveau monatelange Ausfälle keine Seltenheit.

Im Falle von Koné wäre eine längere Zwangspause für Dynamo natürlich ein herber Schlag, zumal die SGD aktuell seit 410 Minuten auf ein eigenes Tor wartet. Besonders gefordert wäre Lucas Röser, der bereits in Darmstadt als Koné-Vertreter ran durfte, allerdings weitgehend blass geblieben ist. Einen weiteren gestandenen Mittelstürmer gibt es im Kader nicht.

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