Dynamo Dresden: Kofi Amoako will offenbar zum HSV

Mittelfeldtalent mit dem Bundesliga schon weitgehend einig?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 14.05.26 | 08:10
© IMAGO / STEINSIEK.CH

Weckt bei einigen Klubs Begehrlichkeiten: Kofi Amoako. © IMAGO / STEINSIEK.CH

Die Ausgangsposition ist gut und als viertbeste Mannschaft der Rückrunde kann Dynamo Dresden auch mit einiger Berechtigung mit breiter Brust ins letzte Saisonspiel gegen Holstein Kiel gehen, ist allerdings trotz 25 Punkten aus den 16 Partien seit der Winterpause in Sachen Klassenerhalt noch nicht durch.

Trotz Platz 13 und zwei Punkten Vorsprung auf Platz 16 könnte Dynamo im schlechtesten Fall sogar mit einem Unentschieden noch in die Relegation rutschen, weshalb die Mannschaft von Trainer Thomas Stamm gegen die Störche auf Sieg spielen dürfte. Sicherlich dabei sein wird dann auch Kofi Amoako, der an 31 der ersten 33 Spieltage auf dem Feld stand nur zwei Partien krankheitsbedingt bzw. aufgrund einer Gelbsperre verpasst hat.

Für Amoako, der 28 Mal von Beginn an auflief und immerhin einen Treffer erzielt, könnte es der letzte Auftritt im Dynamo-Trikot sein. Nachdem schon im Winter der italienische Erstligist US Lecce seine Fühler nach dem 21 Jahre alten Mittelfeldtalent ausgestreckt hatte, letztlich aber kein ausreichendes Angebot auf den Tisch legte, gilt Amoako nun wieder als heißer Wechselkandidat.

Amoako verfügt über eine Ausstiegsklausel

Amoako, der sich bei seinem Wechsel vom VfL Wolfsburg nach Dresden dem Vernehmen nach eine Ausstiegsklausel zusichern hat lassen, wird seit Wochen mit mehreren anderen Vereinen in Verbindung gebracht. Allen voran der 1. FC Union Berlin, aber auch der 1. FC Köln, der Hamburger SV und aus der Premier League Leeds United wurden von verschiedenen Medien als Interessenten genannt.

Unter diesen Klubs soll Amoako nun bereits eine klare Tendenz haben. Denn nach Informationen der Hamburger Morgenpost will der in Hannover geborene Deutsch-Ghanaer unbedingt zum HSV, der sich mit dem deutschen U20-Nationalspieler auch schon weitgehend einig sein soll.

Größere Verhandlungen zwischen beiden Klubs sind aufgrund der Ausstiegsklausel, deren genaue Höhe nicht bekannt ist, nicht nötig.

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