Dynamo Dresden: Jakob Lemmer zögert mit der Unterschrift

Angebot zur Verlängerung liegt schon länger vor

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 27.03.26 | 07:10
© IMAGO / Goal Sports Images

Immer für besondere Momente gut: Jakob Lemmer. © IMAGO / Goal Sports Images

Die 1:2-Niederlage beim SC Paderborn am vergangenen Wochenende war zwar ein kleiner Rückschlag, allerdings nur in puncto Ergebnis, denn auch beim ostwestfälischen Aufstiegsanwärter lieferte Dynamo Dresden eine gute Leistung ab, diesmal allerdings ohne sich zu belohnen.

Mit einem 2:1-Sieg im Testspiel gegen den tschechischen Erstligisten FK Mladá Boleslav konnte die SGD nun am Donnerstag weiteres Selbstvertrauen tanken, wobei Trainer Thomas Stamm in der über 120 Minuten ausgetragenen Begegnung vor allem der zweiten Reihe die Gelegenheit gab, sich zu zeigen, während die meisten Stammkräfte nur für die letzte halbe Stunde aufs Feld kamen.

90 Minuten lang und von Anfang an dabei war Jakob Lemmer, der in den vergangenen Wochen nur wenig zum Zug kam. Nach einer gelb-roten Karte beim 3:1-Sieg gegen den SV Darmstadt 98 fehlte der 25-Jährige beim Karlsruher SC (3:3) gesperrt und blieb dann bei der 6:0-Gala gegen Preußen Münster komplett auf der Bank. In Paderborn durfte Lemmer zwar für die letzten 20 Minuten wieder ran, dürfte mit seiner aktuellen Rolle als Backup auf den offensiven Außenbahnen hinter den Winterzugängen Jason Ceka und Ben Bobzien kaum zufrieden sein.

Lemmer macht sich Gedanken

Auch deshalb zögert Lemmer, der mit fünf Toren und einer Vorlage in 25 Saisonspielen eine ansprechende Quote aufweist, weiterhin damit, ein schon seit längerem vorliegendes Angebot zur Vertragsverlängerung zu unterschreiben. „Zu spielen ist einfach am wichtigsten. Klar fließt das auch mit ein, wenn man denkt, vielleicht wird gerade auf jemand anderes gesetzt, einen anderen Spielertyp auf meiner Position. Da macht man sich natürlich schon Gedanken, wie es dann auch in der nächsten Saison aussieht“, räumt Lemmer gegenüber Tag24 offen ein.

Aus seinem Anspruch, auch weiterhin zweitklassig spielen zu wollen, macht Lemmer zugleich auch keinen Hehl: „Ich kann auf jeden Fall gut mithalten und habe mich dahin entwickelt, dass ich schon sagen kann, in der 2. Liga spielen zu wollen.“

Lemmer, der sich „in der Stadt und im Verein“ wohl fühlt, schließt eine kurzfristige Entscheidung zwar nicht aus, richtet das Hauptaugenmerk aber erst einmal auf die anstehenden Aufgaben: „Mal sehen, aber jetzt kommen die Crunchtime und die wichtigen Spiele. Da muss erst mal der Fokus drauf sein.“

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