Dynamo Dresden: Kofi Amoako bleibt – Geht dafür Vinko Sapina?
Angebot von US Lecce zu niedrig
Weiter füe Dynamo am Ball: Kofi Amoako. © IMAGO / STEINSIEK.CH
Eine gute Woche vor dem so wichtigen Rückrundenauftakt am nächsten Samstag bei der SpVgg Greuther Fürth dauert die Suche von Dynamo Dresden nach einem neuen Torhüter, der den Platz des langzeitverletzten Lennart Grill einnehmen soll, weiter an. Eine andere Entscheidung ist hingegen inzwischen wohl gefallen. Denn ein kurzfristiger Abschied von Kofi Amoako scheint vom Tisch.
Nach Informationen der Bild ist der Wechsel Amoakos zu US Lecce geplatzt. Der Tabellensechzehnte der Serie A war demnach in mehreren Verhandlungen nicht dazu bereit, eine im Raum stehende Ablöse in Höhe von 1,5 Millionen Euro zuzüglich etwaiger Boni zu bezahlen. Vielmehr soll Lecce wohl deutlich weniger geboten haben, sodass für die Dresdner Verantwortlichen um den neuen Geschäftsführer Sören Gonther einen Verkauf zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt haben.
Weil Amoako im Sommer über eine Ausstiegsklausel verfügt, könnte ein Abgang bei weiterhin positiver Entwicklung des 20-Jährigen dann aber erneut auf die Agenda rücken.
Sapina trifft sich mit RWE
Erst einmal kann Trainer Thomas Stamm aber weiterhin mit Amoako planen, der in der Hinrunde nur ein Mal krankheitsbedingt fehlte und ansonsten 13 von 16 Spielen von Beginn an bestritten hat.
Auf 13 Einsätze, allerdings nur neun in der Startelf, brachte es Vinko Sapina, der nun ebenfalls Gegenstand von Spekulationen ist. Laut der WAZ gab es zwischen dem 30-Jährigen und seinem ebenfalls im Trainingslager in der Türkei weilenden Ex-Verein Rot-Weiss Essen ein Treffen. Weil RWE wegen des drohenden Abgangs von Tom Moustier zum portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora Ausschau nach einem zentralen Mittelfeldspieler hält, ist zumindest nicht abwegig, dass mit Sapina über ein Comeback an der Hafenstraße gesprochen wurde.
Nach Einschätzung der „WAZ“ ist es aber äußert unwahrscheinlich, dass Sapina jetzt im Januar nach Essen wechselt. Auch, weil der in Ulm geborene Deutsch-Kroate in Dresden einen gut dotierten Vertrag bis 2027 besitzt. RWE soll daher auch einige andere Akteure wie Tom Baack (1. FC Nürnberg) oder Tim Civeja (1. FC Saarbrücken) im Fokus haben.
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