Dynamo Dresden: Kommt Andi Hoti nach dem Gastspiel in Magdeburg?

Innenverteidiger will weiter zu SGD

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 22.01.26 | 07:05
© IMAGO / Jan Huebner

In Magdeburg ohne Perspektive: Andi Hoti. © IMAGO / Jan Huebner

Als wäre die Brisanz nicht ohnehin schon groß genug, wenn beide Vereine aufeinandertreffen, geht es am Samstagabend zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden auch noch um im Kampf um den Klassenerhalt enorm wichtige Punkte. Der größere Druck lastet dabei sicherlich auf den Schultern von Dynamo, hat Magdeburg doch vier Punkte mehr auf dem Konto und könnte die SGD mit einem Sieg distanzieren.

In Dresden hofft man derweil, den 2:0-Sieg zum Rückrundenauftakt gegen die SpVgg Greuther Fürth bestätigen und den Rückstand von drei Punkten auf den Relegationsplatz und vier Zählern ans rettende Ufer weiter verkürzen zu können.

Mit ziemlicher Sicherheit werden in Magdeburg wieder Julian Pauli und der erst Anfang des Monats vom 1. FC Heidenheim ausgeliehene Thomas Keller die Innenverteidigung bilden. Beide überzeugten gegen Fürth nicht nur in ihrem Kerngeschäft, sondern Keller auch noch als Torschütze zum 1:0, während sich Pauli den Assist zum 2:0 durch Jakob Lemmer gutschreiben durfte.

Hoti-Verpflichtung wäre schon ein Vorgriff auf die neue Saison

Lukas Boeder, Lars Bünning, Claudio Kammerknecht und Youngster Friedrich Müller müssen sich im Abwehrzentrum aktuell hinten anstellen und erhalten möglicherweise sogar noch weitere Konkurrenz. Denn das seit Monaten schwelende Thema Andi Hoti ist nach wie vor nicht abgehakt. Laut einem aktuellen Bericht der Bild könnte der in Magdeburg aussortierte Abwehrspieler nach dem direkten Duell am Samstagabend nach Dresden zurückkehren.

Hoti, der vergangene Saison bereits als Leihspieler seinen Anteil am Dresdener Aufstieg hatte, will Bild zufolge weiterhin zu Dynamo, soll indes auch keine andere, konkrete Option haben. Entscheidend wird nun sein, ob sich beide Vereine auf eine Ablöse einigen können. Magdeburgs Geschäftsführer Otmar Schork, der bislang 250.000 Euro verlangt haben soll, scheint in jedem Fall gesprächsbereit – mutmaßlich auch im Wissen darum, dass Hoti ansonsten im Sommer ablösefrei gehen wird.

Nicht unwahrscheinlich daher, dass Hoti bis zum Ende der Transferperiode am 2. Februar noch nach Dresden kommt. Auch schon als Vorgriff auf die nächste Saison, wenn die Leihspieler Pauli und Keller nicht mehr zwingend dabei sein werden.

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