Dynamo Dresden: Philipp Schulze als Grill-Ersatz?

Chancen bei der Nummer eins des SC Verl wohl eher gering

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 03.01.26 | 14:19
© IMAGO / Lackovic

Seit Sommer 2024 beim SC Verl: Philipp Schulze. © IMAGO / Lackovic

Mit Jason Ceka (SV Elversberg), Jonas Sterner (Hannover 96), Robert Wagner (SC Freiburg) und Thomas Keller (1. FC Heidenheim) hat Dynamo Dresden gleich zu Beginn der Transferperiode mehrfach zugeschlagen und vier Akteure auf Leihbasis hinzugeholt, die bei der Mission Klassenerhalt behilflich sein sollen.

Abgeschlossen sind die Dresdner Transferplanungen damit aber noch nicht. Auf jeden Fall kommen soll noch ein neuer Torhüter, der den Platz von Lennart Grill einnehmen soll, mit dem in dieser Saison nicht mehr zu rechnen ist.

„Es ist kein Geheimnis, wenn sich ein Torwart von dir die Patellasehne reißt, dass wir dann auf der Torhüter-Position auch noch tätig werden. Und das hoffentlich in den nächsten Tagen, damit der dann auch frühzeitig im Trainingslager ist“, deutete Dynamos neuer Geschäftsführer Sören Gonther auf seiner Einstandspressekonferenz am Freitag an, dass sich die Suche nach einem neuen Torhüter nicht allzu sehr in die Länge ziehen soll.

Schulze auch mit einigen anderen Optionen

Während Gonther naturgemäß keine Namen nannte, scheint ein heißer Kandidat derzeit noch in der 3. Liga zu spielen. Denn wie das Portal sport.de berichtet, soll sich die SGD nicht nur für Philipp Schulze interessieren, sondern für den Schlussmann des SC Verl auch schon ein Angebot abgegeben haben.

Die Chancen auf eine Verpflichtung des 22-Jährigen, der im Sommer 2024 zunächst auf Leihbasis vom VfL Wolfsburg und vor einem halben Jahr dann fest nach Ostwestfalen gewechselt ist, sind allerdings eher gering.

Zum einen wird Verl aufgrund der vorhandenen Aufstiegschancen kaum einen Leistungsträger ohne Not ziehen lassen und zum anderen verfügt Schulze für den Sommer wohl über einige Optionen – ohne das mit einem Wechsel nach Dresden verbundene Risiko eines Abstieges.

Ambitionierte Zweitligisten sowie Klubs aus der englischen Championship, aus Polen und der Schweiz sollen Interesse an einer Verpflichtung zur nächsten Saison haben. Dann dürfte auch der SC Verl angesichts eines 2027 auslaufenden Vertrages eher gesprächsbereit sein als zum jetzigen Zeitpunkt.

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