Dynamo Dresden: Startet Markus Schubert nun durch?

Youngster erhält wohl den Vorzug vor Patrick Wiegers

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 19.01.18 | 13:13
Markus Schubert im Trainingslager der SGD

Markus Schubert im Testspiel der SGD gegen Wolfsburg. Feiert er nun sein Zweitliga-Debüt? ©Imago/Steffen Kuttner

Nach seiner im Trainingslager auf Marbella erlittenen Meniskusverletzung hat sich Marvin Schwäbe bereits am Mittwoch in Augsburg beim renommierten Kniespezialisten Dr. Ulrich Boenisch einer OP unterzogen. Bereits am heutigen Freitag beginnt der 22 Jahre alte Schlussmann in Dresden mit der Reha und will schon bald wieder im Tor stehen.

„Unsere Physiotherapeuten haben in der Vergangenheit schon oft bewiesen, dass sie jeden Spieler schnell wieder fit bekommen. Mein Ziel ist es, schnellstmöglich wieder auf dem Platz zu stehen“, kündigte Schwäbe gegenüber Tag24 an, nicht viele Spiele verpassen zu wollen.

Vor Mitte Februar ist aber wohl nicht damit zu rechnen, dass Schwäbe ernsthaft eine Alternative darstellt. Wohl in mindestens den nächsten vier Spielen muss Trainer Uwe Neuhaus daher eine andere Lösung wählen, die wahrscheinlich Markus Schubert heißen wird. Der 19-Jährige, der in dieser Saison in der ersten Pokalrunde gegen die TuS Koblenz (3:2) im Tor stand und dabei einen Elfmeter parierte, hat die Nase vor dem erfahreneren Patrick Wiegers.

Zukunft von Schwäbe offen

Schubert hat Wiegers schon im Sommer endgültig als Nummer zwei verdrängt, weshalb es nun eine große Überraschung wäre, entschiede sich Neuhaus nicht für den Youngster als Schwäbe-Ersatz. Generell gilt Schubert schon seit Jahren als Mann der Zukunft im Dynamo-Tor, dessen Zeit womöglich schon jetzt beginnt.

Denn sollte der U20-Nationaltorwart, der 2015/16 bereits ein Mal in der 3. Liga im Einsatz war, überzeugende Leistungen abliefern, wäre selbst Schwäbes Rückkehr nicht in Stein gemeißelt. Auch deshalb nicht, weil mit dem von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehenen Schwäbe aktuell nur bis zum Sommer geplant werden kann und dessen Leistungen auch andernorts Interesse geweckt haben dürften.

So bitter die Zwangspause für Schwäbe auch ist, birgt sie für Dynamo auch eine Chance in sich. Eine Chance, die Schubert aber natürlich auch nutzen muss, um sich zumindest schon jetzt als Stammkeeper für die nächste Saison zu empfehlen.

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