Dynamo Dresden: Thomas Keller schließt längerfristigen Verbleib nicht aus
Fokus liegt auf dem Klassenerhalt
In kurzer Zeit zum Schlüsselspieler avanciert: Thomas Keller. © IMAGO / Laci Perenyi
Unter Flutlicht und in einer sicherlich wieder heißen Atmosphäre im Rudolf-Harbig-Stadion will Dynamo Dresden am Samstagabend den mit acht Punkten aus vier Spielen gelungenen Start ins neue Jahr ausbauen und im Idealfall den Sprung weg von den Abstiegsplätzen schaffen. Dafür freilich ist nach den beiden jüngsten Unentschieden gegen Arminia Bielefeld (1:1) und beim FC Schalke 04 (2:2) der dritte Dreier anno 2026 nötig.
Weiterhin ungeschlagen bleiben mit Dynamo will Thomas Keller, der nach seiner winterlichen Ausleihe vom 1. FC Heidenheim auf Anhieb nicht nur zum Stamm-, sondern zum absoluten Schlüsselspieler avanciert ist. Der 26-Jährige bildete mit Julian Pauli, hinter dessen Mitwirken gegen Elversberg wegen der auf Schalke erlittenen Kopfverletzung noch ein Fragezeichen steht, bislang eine starke Innenverteidigung und erzielte überdies bereits drei Tore.
Vertrag in Heidenheim bis 2028
Nach lediglich zwölf Bundesliga-Einsätzen in den vorherigen zweieinhalb Jahren, davon auch nur fünf von Beginn an, erlebt Keller aktuell ein völlig neues Standing als gesetzte Führungskraft und hat daran wenig überraschend auch Gefallen gefunden. „Ich fühle mich brutal wohl bei Dynamo. Mir macht es unfassbar viel Spaß in Dresden“, so der gebürtige Münchner, der die Frage der Sächsischen Zeitung nach seiner Zukunft allerdings noch nicht beantworten kann.
„Ich habe einen Vertrag in Heidenheim. Man wird sehen, was im Sommer passiert. Ich will jetzt einfach Fußball spielen und den Klassenerhalt schaffen. Was danach kommt, werden wir sehen“, schloss Keller freilich nicht aus, auch über diese Saison hinaus in Dresden zu bleiben.
Voraussetzung dafür wäre aber wohl der Klassenerhalt und natürlich müsste auch der 1. FC Heidenheim mitspielen, der Kellers Leistungen im Trikot der SGD sicherlich auch registriert und insbesondere im Falle des Abstieges wieder selbst mit dem früheren U20-Nationalspieler planen könnte, der auf der Ostalb noch einen Vertrag bis 2028 besitzt. Erst einmal liegt Kellers Fokus aber ganz darauf, mit Dynamo in der 2. Liga zu bleiben.
Mehr News zur SGD? Dann folge gerne auch unserer Dynamo-Seite auf Facebook!
