Dynamo Dresden: Winter-Freigabe für ein Trio?

Christoph Daferner, Luca Herrmann und Nils Fröling mit wenig Einsatzzeit

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 29.09.26 | 07:48
© IMAGO / Hentschel

War kurz vor Transferschluss offenbar Thema in Cottbus: Christoph Daferner. © IMAGO / Hentschel

Auch wenn vier Punkte aus den ersten sechs Spielen und Tabellenplatz 17 natürlich deutlich weniger sind als erhofft und nach der starken Rückrunde im Umfeld teilweise auch erwartet, bewahren die Verantwortlichen von Dynamo Dresden während der aktuellen Länderspielpause die Ruhe. Geschäftsführer Sören Gonther ist trotz der ausbaufähigen Startbilanz weiterhin sowohl von Trainer Thomas Stamm als auch von der Mannschaft überzeugt und dementsprechend zuversichtlich, dass sich rasch bessere Ergebnisse einstellen werden.

Falls nicht, hätte Dynamo die Möglichkeit, auf dem Wintertransfermarkt nachzurüsten, um wie in der vergangenen Saison für neuen Schwung zu sorgen. Unabhängig davon, ob im Januar neues Personal zum Kader stößt, könnten sich dann auch Akteure aus dem vorhandenen Aufgebot verstärkt Gedanken über ihre Zukunft machen, Allen voran Christoph Daferner, Luca Herrmann und Nils Fröling, die im bisherigen Saisonverlauf nur eine sehr untergeordnete Rolle spielen. Während es für Daferner und den zuletzt verletzt ausgefallenen Herrmann nur zu zwei Einwechslungen reichte, kam Fröling immerhin vier Mal von der Bank, allerdings stets sehr spät.

Nur Herrmanns Vertrag läuft aus

Nach Informationen der Bild wäre die SGD offen für Gespräche, sollten sich Daferner, Herrmann oder Fröling andere Optionen bieten. Bei den laut Bild bis 2028 gebundenen Fröling und Daferner, der unmittelbar vor Transferschluss im Sommer eine Anfrage von Energie Cottbus erhalten, aber wegen der Kurzfristigkeit abgelehnt haben soll, wäre auch eine Leihe möglich. Beim nur bis zum Ende der Saison gebundenen Herrmann gibt es diese Möglichkeit hingegen nicht.

Noch freilich bleiben knapp zwei Monate bis zur Winterpause und für das Trio damit einige Gelegenheiten, sich in die Mannschaft zu spielen. Bleibt die persönliche Wende jeweils aus, könnte es in allen Fällen auf eine Trennung hinauslaufen, die der SGD dann aber auch die Möglichkeit gäbe, den freiwerdenden Gehaltsetat für Nachbesserungen an anderen Stellen zu nutzen.

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