Dynamo Dresden: Wohl keine Chance bei Julian Pauli
Noch besteht aber Hoffnung auf eine Weiterverpflichtung
Feste Größe bei Dynamo: Julian Pauli (r.). © IMAGO / Hentschel
Mit 16 Punkten aus den ersten zehn Spielen im Jahr 2026 ist Dynamo Dresden das fünftbeste Team der Rückrunde und müsste sich schon jetzt keine Sorgen um den Klassenerhalt mehr machen, wenn vor Weihnachen nur annähernd auf diesem Niveau gepunktet worden wäre. Weil die SGD aber als Schlusslicht in die Winterpause gegangen ist, muss bei lediglich einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz weiter gebangt werden.
Dank der vergangenen Wochen besteht aber reichlich Grund zur Zuversicht, dass die Abstiegsgefahr an den finalen sieben Spieltagen nicht größer wird und letztlich gebannt werden kann. Ein wichtiger Faktor im Endspurt soll die aktuell gemeinsam mit Hannover 96 und mit zwölf Gegentoren beste Defensive der Rückrunde werden – mit dem im Winter vom 1. FC Heidenheim ausgeliehenen und zuletzt beim 1:2 in Paderborn krankheitsbedingt fehlenden Thomas Keller sowie mit Julian Pauli im Zentrum der Viererkette.
Köln plant mit Pauli – Auch England eine Option?
Pauli ist seit Ende August vom 1. FC Köln ausgeliehen und stand bei all seinen 17 Einsätzen in der Startelf. Eine Oberschenkelblessur im Herbst und eine Kopfverletzung im Februar verhinderten noch mehr Einsätze, doch wenn der 20-Jährige auf dem Feld stand, stimmte in der Regel die Leistung.
Nicht von ungefähr hat man in Dresden deshalb die Hoffnung, Pauli im Falle des Klassenerhalts halten zu können. Nach Informationen des Geissblog sind die Chancen Dynamos allerdings gering. Denn auch in Köln registriert man Paulis Entwicklung aufmerksam und dürfte zur neuen Saison wieder mit dem Youngster planen, unabhängig davon, ob der FC in der Bundesliga bleibt oder nicht. Zudem spekuliert das Portal, dass der auch mit einem britischen Pass ausgestattete Pauli auch in England einen Markt haben könnte
Pauli selbst will den Fokus indes erst einmal auf die kommenden Aufgaben richten und mit Dynamo den Klassenerhalt schaffen. Wie es danach weitergeht, wird sich wohl nicht vor Ende Mai entscheiden.
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