Eintracht Braunschweig: Auch Mark Mampassi spielt vor
Innenverteidiger als zweiter Probespieler dabei
Hat aktuell zwei Probespieler im Training: Heiner Backhaus. © IMAGO / Jan Huebner
Während andere Ligarivalen teilweise schon mehrere Transfers vermelden konnten, hat sich im Kader von Eintracht Braunschweig bisher noch nichts getan. Weder wurden Akteure aus der zweiten Reihe wie der als Wechselkandidat geltende Levente Szabo abgegeben, noch ist bislang neues Personal zum Kader von Trainer Heiner Backhaus gestoßen.
Weil sich die Mannschaft in den Wochen vor Weihnachten immer mehr gefunden hat, zudem mit Florian Flick und Lino Tempelmann zwei potentielle Leistungsträger nach ihren Verletzungspausen auf einem sehr guten Weg zurück sind, besteht an der Hamburger Straße indes auch nicht der absolute Handlungsdruck. Gleichwohl haben die Aussagen von Geschäftsführer Benjamin Kessel Bestand, der vor der Winterpause erklärt hat, den Markt genau im Blick zu haben und vor allem im Offensivbereich nach Verstärkung Ausschau zu halten.
Mampassi in dieser Saison noch ohne Einsatz
Zumindest ein offensiver Mittelfeldspieler ist Anas Bakhat, dessen zuvor schon durchgesickertes Probetraining die Eintracht am gestrigen Dienstag auch offiziell bestätigt hat. Der 25-Jährige, den Trainer Backhaus aus gemeinsamen Zeiten bei Alemannia Aachen kennt und schätzt, ist seit letztem Sommer vertragslos und darf sich aktuell für ein Engagement in Braunschweig empfehlen.
Der einzige Probespieler ist Bakhat inzwischen nicht mehr. Denn wie die Eintracht auf der Vereinshomepage vermeldete, trainiert seit dem heutigen Mittwoch auch Mark Mampassi mit, der dafür von seinem Arbeitgeber Lokomotiv Moskau die Erlaubnis erhalten hat.
In der laufenden Saison ist Mampassi, der in Donezk geboren ist und im Nachwuchs für die Ukraine auflief, aber einen russischen Pass besitzt, noch ohne Einsatz. Lokomotiv Moskau würde dem 22-Jährigen, der in den vergangenen Jahren auf Leihbasis für Antalyaspor und KV Kortrijk spielte, deshalb sicherlich keine größeren Steine in den Weg legen. Ob sich der 1,85 Meter große Innenverteidiger für einen Vertrag beim BTSV empfehlen kann, bleibt aber abzuwarten.
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