Eintracht Braunschweig: Benjamin Kessel fordert schnellen Aufschwung

Nur vier Punkte aus den ersten fünf Spielen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 21.09.26 | 07:13
© IMAGO / Jan Huebner

Fand nach der Niederlage in Kaiserslautern klare Worte: Benjamin Kessel. © IMAGO / Jan Huebner

Die Hoffnung auf ein deutlich besseres Jahr fernab der Abstiegszone war groß, als Eintracht Braunschweig am 8. August mit einem 6:1-Sieg beim 1. FC Magdeburg furios in die neue Saison gestartet ist. Jener Erfolg ist rund sechs Wochen später allerdings kein Thema mehr. Vielmehr droht dem niedersächsischen Traditionsklub ein weiteres Zitterjahr, nachdem aus den jüngsten fünf Begegnungen nur ein weiterer Zähler hinzugekommen ist.

Die bis dato letzte Enttäuschung war die 0:1-Niederlage am Samstag beim 1. FC Kaiserslautern, nach der Geschäftsführer Benjamin Kessel gegenüber der Braunschweiger Zeitung eine intensive Aufarbeitung der ersten Saisonwochen ankündigte und dabei die Erfahrungen der Vergangenheit ein Stück weit einfließen lassen will: „Wenn du jetzt so lange sieglos bist, ist es doch normal, dass da Druck drauf ist. Aber wir kennen ja trotzdem die Situation, und es bringt jetzt auch nichts, hektisch oder nervös zu werden, sondern wir müssen es einfach nüchtern analysieren. Aber wir müssen auch viele Dinge ganz schnell viel besser machen.“

Richtungsweisende Spiele nach der Pause

Insbesondere beklagt Kessel die sich wiederholenden Aussetzer, die vor dem Gastspiel am Betzenberg eine Reihe von Standardgegentoren zur Folge hatten und dort dann das entscheidende Gegentor im Anschluss an einen eigenen Eckball. „Wir müssen einfach schnell daraus lernen und nicht so viel erzählen, alle zusammen. Wirklich: einfach weniger erzählen und mehr machen“, lautet die klare Ansage von Kessel.

Die Länderspielpause effektiv zu nutzen und sich anschließend in vielerlei Hinsicht verbessert zu präsentieren, wäre auch wegen des anstehenden Programms von Bedeutung. Denn mit Holstein Kiel gastiert am 9. Oktober ein ähnlich schlecht gestarteter Rivale in Braunschweig und danach geht es zur SpVgg Greuther Fürth, die auch eher wieder im hinteren Tabellendrittel erwartet wird, bevor am 25. Oktober das prestigeträchtige Derby gegen Hannover 96 folgt.

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