Eintracht Braunschweig: Droht Samuele Di Benedetto eine Zwangspause?

Gegen Hannover ein- und ausgewechselt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 27.10.26 | 06:58
© IMAGO / Darius Simka

Lars Kornetka droht möglicherweise der nächste Ausfall. © IMAGO / Darius Simka

Weil schon in der ersten Runde gegen den 1. FC Union Berlin (2:4) Schluss war, kann Eintracht Braunschweig die gesamte Woche ohne Zusatzbelastung durch den DFB-Pokal zur Vorbereitung auf das schon am Freitag anstehende Gastspiel bei Arminia Bielefeld nutzen. Beim Tabellennachbarn, der als Neunter einen Punkt mehr auf dem Konto hat, will der BTSV den Derbysieg gegen Hannover 96 (2:0) vom vergangenen Wochenende vergolden und sich ein größeres Polster auf die Abstiegszone als die aktuell nur zwei Zähler verschaffen.

Anders als vor dem Derby, dem eine 0:2-Niederlage bei der SpVgg Greuther Fürth vorausgegangen war, hat Braunschweigs Trainer Lars Kornetka diesmal wohl eher wenig Anlass, über Veränderungen nachzudenken. Nach der Pleite im Frankenland stellte Kornetka von 4-3-3 auf 4-4-2 um und brachte Andi Hoti anstelle von Lukas Frenkert in der Innenverteidigung sowie auf dem rechten Flügel Junior Zé, der Samuele Di Benedetto einen Platz auf der Bank bescherte.

Noch keine genaue Diagnose

Weil Zé, der schon bei seinen Einwechslungen zuvor eine positive Tendenz zeigte, bei seinem Startelfdebüt zu gefallen wusste, winkt dem 20 Jahre alten Schweizer die nächste Chance, sich von Anfang an zu zeigen. Bei Di Benedetto ist unterdessen fraglich, ob es überhaupt für eine Reservistenrolle reicht. Denn der Neuzugang vom VfB Stuttgart verletzte sich gegen Hannover direkt nach seiner Einwechslung und musste noch vor dem Schlusspfiff wieder vom Feld.

„Er hatte gleich am Anfang eine Pressschlagsituation und hat womöglich eine Verletzung am Innenband erlitten“, erklärte Trainer Kornetka die Ein- und Auswechslung Di Benedettos, konnte aber der Braunschweiger Zeitung noch nicht mehr zur Schwere der Blessur sagen. Die Hoffnung auf Entwarnung ist indes noch vorhanden. Und eine gute Nachricht aus der medizinischen Abteilung wäre willkommen, ist die Ausfallliste mit Maximilian Entrup, Frederik Jäkel, Isidoros Koutsidis und Lino Tempelmann doch ohnehin lang genug.

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