Eintracht Braunschweig: Heiner Backhaus kündigt Konsequenzen an
Deutliche Worte nach der Niederlage in Elversberg
Nach der Niederlage in Elversberg mächtig verärgert: Heiner Backhaus. © IMAGO / Jan Huebner
Nach dem 1:0-Sieg gegen den Karlsruher SC am 20. Spieltag schien Eintracht Braunschweig auf einem guten Weg, den positiven Jahresausklang 2025 bestätigen zu können. Seitdem allerdings reichte es für die Niedersachsen aus den drei Partien bei Arminia Bielefeld (2:3), gegen den SV Darmstadt 98 (2:2) und nun am Samstag bei der SV Elversberg (1:3) aber nur noch zu einem weiteren Punkt, womit sich die Lage in der Tabelle nicht weiter entspannt hat.
Vielmehr sind es nur noch zwei Punkte auf den Relegations- und drei Zähler auf den ersten Abstiegsplatz – und am heutigen Sonntag könnte sich die Lage sogar noch weiter verschärfen. Klar, dass die Anspannung vor dem Heimspiel am nächsten Sonntag gegen Preußen Münster groß ist.
Nicht nur die Bedeutung der Partie, sondern auch eine ordentliche Portion Ärger von Trainer Heiner Backhaus mit der Vorstellung in Elversberg werden die Eintracht-Profis in den nächsten Tagen wohl auch zu spüren bekommen.
Backhaus fordert ein anderes Gesicht
„Wir waren meilenweit entfernt vom Matchplan. Wir haben es taktisch nicht geschafft, das Zentrum zu schließen“, übte Backhaus scharfe Kritik an seinen Schützlingen, von denen mit Jovan Mijatovic, Robin Heußer und Fabio Di Michele Sanchez gleich drei zur Halbzeit in der Kabine bleiben mussten. „Ich habe noch nie in meinem Leben dreimal zur Pause wechseln müssen“, unterstrich Backhaus auch mit dieser Maßnahme seine Unzufriedenheit und forderte nach einer „verdienten Niederlage“ ein anderes Auftreten im anstehenden Kellerduell: „Wir müssen uns jetzt auf Münster vorbereiten, wo es wieder um alles geht. Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen, insbesondere, was die Zweikampfführung angeht.“
Zwischen den Zeilen kündigte der vom kicker zitierte Backhaus dann auch Konsequenzen personeller Natur an. Der BTSV-Coach will nun „erstmal die Jungs um mich herum zu sammeln bei den nächsten Spielen, die wissen, wie wir spielen.“
Eher nicht dazu gehören dürfte der in Elversberg eingewechselte Ken Izekor, an dem Backhaus auch ohne namentliche Nennung separate Kritik übte: „Wenn ich als 18-Jähriger zehn Minuten spielen darf in der 2. Liga, dann muss ich hier den Rasen anzünden.“
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