Eintracht Braunschweig: (K)eine Chance bei Immanuel Pherai?

Beim HSV nur mit Kurzeinsätzen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 03.01.26 | 07:52
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In der Saison 2022/23 beim BTSV: Immanuel Pherai (l.). © picture alliance/dpa | Swen Pförtner

Während die meisten Ligarivalen bereits wieder die Arbeit aufgenommen haben, genießen die Profis von Eintracht Braunschweig noch ein freies Wochenende – freilich ausgestattet mit individuellen Trainingsplänen – bevor Trainer Heiner Backhaus am Montag zum ersten Mannschaftstraining in der kurzen Vorbereitung auf den Rückrundenstart am 16. Januar gegen den 1. FC Magdeburg bittet.

Ruhig ist es in Braunschweig bislang auch in personeller Hinsicht. Geschäftsführer Benjamin Kessel hat kurz vor Weihnachten zwar verraten, sich auf dem Markt nach offensiver Verstärkung umzusehen und auch angedeutet, dass es zu Abgängen kommen könnte, aber passiert ist bis dato nichts.

Weder haben sich die Gerüchte um einen bevorstehenden Wechsel des seit geraumer Zeit ausgemusterten Mohamed Dräger zum Club Africain nach Tunesien bestätigt, noch ist bisher ein Interessent für Levente Szabó auf den Plan getreten, den die Eintracht bei einem passenden Angebot wohl ziehen lassen würde.

Kein Interesse an Noah Katterbach

Auf Zugangsseite hat sich auch noch keine ganz konkrete Spur ergeben. Allerdings sollen die Braunschweiger Verantwortlichen laut der Morgenpost kein Interesse an einer Ausleihe von Linksverteidiger Noah Katterbach haben, den der Hamburger SV gerne abgeben würde und der angeboten worden sein soll.

Beim HSV eher im Auge soll die Eintracht der „Morgenpost“ zufolge Immanuel Pherai haben, der sich 2022/23 mit neun Toren und fünf Vorlagen in 27 Einsätzen für den BTSV für einen Wechsel in die Hansestadt empfohlen hat, dort aber nicht wie erhofft die nächsten Schritte machen konnte. In der laufenden Bundesliga-Saison stehen für Pherai so lediglich fünf Kurzeinsätze zu Buche.

Der 24-jährige Niederländer selbst will dem Vernehmen nach erst einmal um seine Chance in Hamburg kämpfen, doch sollte sich an den ersten Rückrundenspieltagen die Einsatzzeit nicht signifikant erhöhen, könnte zumindest ein temporärer Abschied zum Thema werden, um andernorts Spielpraxis zu sammeln.

In Braunschweig rechnet man sich aktuell zwar noch keine großen Chancen auf eine Rückkehr Pherais aus, hat bei bestehendem Interesse aber die Situation wohl im Blick. Ein Vorstoß im Laufe des Januars scheint bei entsprechender Entwicklung nicht ausgeschlossen.

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