Eintracht Braunschweig: Sven Köhler will weg
Grasshopper-Club Zürich wirbt um den Kapitän
Vor dem Absprung? Sven Köhler. © IMAGO / Zink
Der Fehlstart ins neue Jahr mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Spielen der Rückrunde gegen den 1. FC Magdeburg (0:3) und bei der SpVgg Greuther Fürth (0:0) hat deutlich gemacht, dass Eintracht Braunschweig trotz des erfolgreichen Dezembers nicht locker zum Klassenerhalt spazieren wird. Vielmehr haben die ersten 180 Minuten anno 2026 an der Hamburger Straße die Befürchtungen wieder rapide wachsen lassen, dass es ein weiteres Mal ganz lange gegen den Abstieg gehen könnte und angesichts der Enge im Tabellenkeller auch der Super-GAU 3. Liga kein völlig unrealistisches Szenario darstellt.
Dessen sind sich auch die Verantwortlichen bewusst und wollen den Kader nach den bisherigen Winterverpflichtungen von Faride Alidou (1. FC Kaiserslautern) und dem zuvor vereinslosen Anas Bakhat weiter verstärken. Nachdem Trainer Heiner Backhaus nach dem Spiel in Fürth recht offen erklärt hat, sich noch neues Personal zu wünschen, stehen dem Vernehmen nach die Verpflichtungen von Innenverteidiger Mark Mampassi (Lokomotive Moskau) und Angreifer Jovan Mijatovic (New York City FC) kurz bevor.
Laut einem Bericht der Braunschweiger Zeitung könnten darüber hinaus aber noch weitere Neue kommen. Über einen rechten Verteidiger und noch einen zusätzlichen Stürmer soll zumindest nachgedacht werden.
Köhler noch bis 2027 gebunden
Auf der anderen Seite snd nach Sebastian Polter (Partizan Belgrad), Mohamed Dräger (Esperance Tunis) und Christian Conteh (1. FC Heidenheim) auch weitere Abgänge denkbar.
Dass Levente Szabo den Verein verlassen kann, ist kein Geheimnis. Möglicherweise geht in den nächsten Tagen aber auch der Kapitän von Bord. Denn wie Sky-Reporter Florian Plettenberg berichtet, bemüht sich der Grasshopper-Club Zürich um Sven Köhler, der demnach gerne in die Schweiz wechseln würde. Beide Vereine stehen bereits in Kontakt.
Weil Köhler noch einen Vertrag bis 2027 besitzt, wird aus Zürich eine ordentliche Ablöse fließen müssen, damit Köhler die Freigabe erhält. Sollte der 29-Jährige tatsächlich gehen, würde dank der vorhandenen Alternativen wie Florian Flick oder Robin Heußer nicht zwingend ein zentraler Mittelfeldspieler auf die winterliche Transferagenda rücken. Der Spielraum für andere Transfers würde aber nochmals größer.
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