Eintracht Braunschweig: Zwei Hoffnungsträger für den Endspurt
Comeback von Lino Tempelmann und erstes Tor von Jovan Mijatovic
Zurück nach langer Pause: Lino Tempelmann. © IMAGO / Lucca Fundel
Zum erhofften Dreier hat es zwar nicht gereicht, doch immerhin konnte Eintracht Braunschweig am Ostersonntag gegen den 1. FC Nürnberg nach einem frühen Rückstand noch einen Punkt auf der Habenseite verbuchen, der sich in der Endabrechnung im Rennen um den Klassenerhalt noch als richtig wichtig erweisen könnte.
Bei aktuell jeweils nur einem Zähler Vorsprung sowohl auf den Relegations- als auch auf den ersten Abstiegsplatz wird die Eintracht im sechs Spieltage umfassenden Endspurt aber wohl auch noch den einen oder anderen Sieg benötigen, um auf die sichere Seite zu kommen.
Für ein erfolgreiches Meistern der Mission Nicht-Abstieg möglichst ohne einen erneuten Umweg über die Relegation gibt es seit der Partie gegen Nürnberg zwei neue Hoffnungsträger.
Tempelmann nach über fünf Monaten zurück
Zum einen Jovan Mijatovic, der in seinem achten Einsatz für die Eintracht sein erstes Tor erzielte und damit seine schon in den vergangenen Wochen aufsteigende Form bestätigte. Der Angreifer, der in der Länderspielpause mit zwei Toren in zwei Partien für die serbische U21 gegen Kirgisistan (2:2 und 2:0) Selbstvertrauen getankt hatte, kam zwar erst nach 25 Minuten für den angeschlagenen Sidi Sané, lieferte aber einige Argumente dafür, am kommenden Wochenende beim VfL Bochum in der Startelf zu stehen.
Zum anderen Lino Tempelmann, der über fünf Monate lang wegen einer Knieverletzung kein Pflichtspiel mehr bestritten hatte, gegen seinen Ex-Klub Nürnberg aber in der 69. Minute zu seinem Comeback kam. Der 27-Jährige, ohne dessen sechs Treffer in der Rückrunde der vergangenen Saison die Eintracht heute wohl nur drittklassig spielen würde, deutete direkt wieder seinen potentiellen Wert für das Team von Trainer Lars Kornetka an, verzeichnete etwa in seiner inklusive Nachspielzeit halben Stunde auf dem Spielfeld gleich drei Torabschlüsse.
Ein Einsatz von Beginn an in Bochum dürfte für Tempelmann zwar noch zu früh kommen, doch wie Mijatovic hat der Mittelfeldmann das Zeug dazu, im Endspurt zu einem entscheidenden Faktor zu werden.
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