Energie Cottbus: Julian Pauli und Anton Donkor als Last-Minute-Transfers?
Hoffnung auch auf Mikkel Kaufmann
In Köln nur mit wenig Aussicht auf Spielzeit: Julian Pauli. © IMAGO / Beautiful Sports
Nur wenige Stunden bleiben dem FC Energie Cottbus noch, um auf dem Sommertransfermarkt die gesuchten und mit Blick auf die ersten Pflichtspiele fraglos auch benötigten Verstärkungen an Land zu ziehen. Zwar könnten auch danach noch vereinslose Profis wie etwa der seit einiger Zeit gehandelte Routinier Toni Leistner unter Vertrag genommen werden, doch der Plan A sieht vor, noch am Deadline Day mehrfach zuzuschlagen.
Nachdem Trainer Claus-Dieter Wollitz zuletzt keinen Hehl daraus gemacht hat, dass die Suche nach passenden Neuzugängen nicht ganz einfach ist und sich der FC Energie auch schon den einen oder anderen Korb eingehandelt hat, berichtet Bild nun von Last-Minute-Bemühungen um drei Profis, die die 2. Bundesliga kennen und grundsätzlich das Potential zu einer sofortigen Verstärkung mitbringen würden.
Neue Hoffnung bei Mikkel Kaufmann
Für die Innenverteidigung soll Julian Pauli auf der Wunschliste stehen, der in der vergangenen Saison als Leihspieler Stammkraft bei Dynamo Dresden war und insbesondere in der starken Rückrunde der Sachsen zu überzeugen wusste. Im Sommer ist der 21-Jährige dann zum 1. FC Köln zurückgekehrt, hat es aber anders als erhofft nicht geschafft, sich in den Kreis der Stammelf zu spielen, sondern fehlte stattdessen in den ersten Pflichtspielen sogar gänzlich im Kader. Eine erneute Leihe mit der Aussicht auf regelmäßige Spielzeit gilt als wahrscheinlich.
Für die linke Seite nennt Bild den beim FC Schalke 04 ausgemusterten Anton Donkor als Kandidaten. Der 28 Jahre alte Deutsch-Ghanaer wäre vor allem als Linksverteidiger geplant, kann aber auch eine Reihe davor spielen. Knackpunkt könnte das hohe Gehalt Donkors auf Schalke sein. Weil die Königsblauen aber sehr daran interessiert sind, Donkor vor dem Vertragsende im nächsten Sommer abzugeben, scheint unter Schalker Mithilfe ein gemeinsamer Nenner denkbar.
Neue Hoffnung hat der FC Energie zudem beim schon länger auf der Liste stehenden Mikkel Kaufmann, der beim 1. FC Heidenheim mit der Ankunft von Leihspieler Alessandro Vogt neue Konkurrenz erhalten hat. Möglich deshalb, dass der 25 Jahre alte Däne unmittelbar vor Transferschluss doch noch zu haben ist.
